Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) besuchte am 28.04.2021 das Testzentrum der SZ in Saarbrücken Foto: Oliver Dietze

Ein funktionierendes Test-Regime ist einer der zentralen Schlüssel, um die Corona-Pandemie langfristig eindämmen zu können. Insbesondere in Betrieben, in denen Homeoffice nicht oder nur teilweise möglich ist, sind regelmäßige Testungen daher besonders wichtig. Inzwischen sind Unternehmen daher auch dazu verpflichtet, zwei Mal pro Woche einen Corona-Test für alle Beschäftigten anzubieten.

Anke Rehlinger (SPD) – Foto: SPD Saar

ZF hat an seinem Standort in Saarbrücken bereits seit März ein eigenes Test-Zentrum im Unternehmen etabliert, um insbesondere die Pendlerinnen und Pendler aus Risikogebieten unterstützen zu können. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger besuchte das Testzentrum am Mittwoch, 28. April. Sie nutze die Gelegenheit auch, um selbst einen Test zu machen.„Die Herausforderungen für Beschäftigte in Industrie- und Handwerksbetrieben sind besonders groß – Homeoffice ist hier schließlich nur in wenigen Arbeitsbereichen machbar. Regelmäßige Tests sind daher unerlässlich, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern so viel Sicherheit wie möglich am Arbeitsplatz bieten zu können. Hier sind die Unternehmen in der Verantwortung, ihre Beschäftigten zu schützen. Es ist gut und wichtig, dass Betriebe Eigenverantwortung zeigen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer regelmäßig testen. ZF macht es vor – das Testen hat reibungslos funktioniert.“

Ausschlaggebend für die frühe Einrichtung des Testzentrums war die hohe Zahl an Grenzgängerinnen und Grenzgängern, die bei ZF arbeiten. ZF-Beschäftigte aus dem Département Moselle mussten seit der Einstufung der Region als Virusvariantengebiet beim Grenzübertritt einen negativen Test vorweisen können. Kurzerhand richtete das Unternehmen daraufhin ein eigenes Testzentrum ein, um Grenzgängerinnen und Grenzgänger entlasten zu können. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Frankreich können sich dort im Rahmen der Regelungen für Grenzgänger regelmäßig testen lassen. Darüber hinaus erhalten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am ZF-Standort Saarbrücken, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, zwei Corona-Selbsttests pro Woche.

Das Testzentrum am ZF-Standort Saarbrücken verfügt aktuell noch über offene Kapazitäten. Die Stadt Saarbrücken, ZF sowie der Betreiber der Teststation führen daher Gespräche darüber, das Testzentrum von Mai an auch allgemein der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. „Mit der Einrichtung unseres Testzentrums unterstützen wir das Vorhaben der saarländischen Landesregierung, die Grenzen offen zu halten. Das ermöglicht es auch uns, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Wohnsitz in Frankreich an Bord zu behalten“, sagt Alexander Wortberg, Leiter des ZF-Standorts Saarbrücken. „Ich bin überzeugt davon, dass ein Großteil unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Testangebot nutzen wird. Gerne stellen wir unser Testgelände auch der Stadt für öffentliche Tests zur Verfügung. Die günstige Lage unseres Testgeländes in direkter Nachbarschaft zur grenznahen Goldenen Bremm und der Folsterhöhe kommt sicherlich vielen Bürgerinnen und Bürgern entgegen, damit sie auf einfache Weise einen Coronatest machen können.“

 

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