Wenn im September gleich in drei Bundesländern die Wähler an die Urnen treten, richtet sich der politische Blick unweigerlich nach Osten. Genau hier setzt eine Analyseveranstaltung an, zu der die Union Stiftung am Mittwoch, 23. September 2026, um 18.30 Uhr nach Saarbrücken einlädt. Unter dem Titel „Der Osten hat gewählt“ will die Stiftung gemeinsam mit dem Journalisten Ralf Schuler ergründen, was die frischen Ergebnisse für das gesamte Land bedeuten.

Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt. Am 6. September wurde in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag bestimmt, am 20. September folgten Mecklenburg-Vorpommern und Berlin. Nur drei Tage nach dem letzten Wahlsonntag liegen die Zahlen auf dem Tisch – und mit ihnen die Fragen, die weit über die betroffenen Ländergrenzen hinausreichen.

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Setzt sich die Verschiebung hin zu den politischen Rändern fort? Ist die AfD tatsächlich zur neuen Volkspartei im Osten geworden? Und was verraten die Resultate über das oft angespannte Verhältnis vieler Bürger zu Regierung, Medien und Parteien? Diese Fragen bilden den roten Faden des Abends. Die Union Stiftung will die Ergebnisse nicht nur einordnen, sondern auch die möglichen Konsequenzen für die Bundespolitik ausloten.

Mit Ralf Schuler haben die Veranstalter einen Gesprächspartner gewonnen, der Ostdeutschland aus zwei Perspektiven kennt – der eigenen Biografie und einer jahrzehntelangen journalistischen Laufbahn. 1965 in Ost-Berlin geboren, arbeitete er unter anderem für „Die Welt“ und die „Märkische Allgemeine“. Von 2013 bis 2022 stand er an der Spitze der Parlamentsredaktion der „Bild“.

Heute ist Schuler Politikchef beim Medienportal NIUS. In seinem Format „Schuler! Fragen, was ist“ spricht er regelmäßig mit Politikern und begleitet Wahlkämpfe wie politische Entwicklungen aus nächster Nähe. Diese Mischung aus Nachrichtenpuls und persönlicher Ost-Erfahrung dürfte der Analyse in Saarbrücken zusätzliche Tiefe geben.

Stattfinden wird die Veranstaltung im Haus der Union Stiftung in der Steinstraße 10 in Saarbrücken. Wer teilnehmen möchte, sollte sich vorab anmelden; alle Informationen dazu finden sich auf der Internetseite der Stiftung. Wer den Weg nicht auf sich nehmen kann, hat dennoch die Möglichkeit, dabei zu sein: Der Abend wird zusätzlich per YouTube-Livestream übertragen.

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