Total Normal findet eine neue Heimat in der Kaiserstraße 71 im ehemaligen H&M-Gebäude; dabei sind Marc Hahn, Beigeordneter Olaf Blaumeiser, GGE-Aufsichtsratsvorsitzender Veris-Pascal Heintz und Stefan Schütz. — Foto: Florian Jung

Das lange leerstehende H&M-Gebäude in der St. Ingberter Kaiserstraße bekommt einen neuen Mieter aus der eigenen Stadt: Der Fahrradhändler Total Normal zieht in die Nummer 71. Den entsprechenden Mietvertrag unterzeichneten die Geschäftsführer des Unternehmens jetzt gemeinsam mit der Gewerbegelände Entwicklungsgesellschaft (GGE).

Hinter dem Umzug steht ein Wachstum, das mehr Fläche verlangt. Rund 1800 Quadratmeter stehen künftig für Verkauf, Lager und Nebenflächen zur Verfügung. Auf dieser Fläche soll ein modernes Fachgeschäft entstehen, das neben klassischen Rädern vor allem den Bereich E-Bikes ausbaut. Geplant sind außerdem eine großzügige Werkstatt und ein breites Zubehörsortiment.

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Die beiden Geschäftsführer Stefan Schütz und Marc Hahn können auf ein Vierteljahrhundert Firmengeschichte zurückblicken. Was vor 25 Jahren als kleines Geschäft in St. Ingbert begann, hat sich zu einem etablierten Fachbetrieb mit einer zweistelligen Zahl an Beschäftigten entwickelt. Am neuen Standort will das Unternehmen zudem selbst ausbilden, sowohl im Einzelhandel als auch im Beruf des Zweiradmechatronikers.

Bis zur passenden Immobilie war es allerdings ein längerer Weg. Über mehrere Jahre prüfte das Unternehmen verschiedene Optionen, ehe die Wahl auf das frühere H&M-Gebäude fiel. Ausschlaggebend waren die zentrale Lage, die gute Erreichbarkeit und die Nähe zu kostenlosen Parkmöglichkeiten. Eröffnen soll der neue Standort Anfang 2027.

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Bei der Stadtverwaltung und der GGE stößt die Entscheidung auf deutliche Zustimmung. „Dass sich ein erfolgreiches St. Ingberter Unternehmen bewusst für die Innenstadt entscheidet und dort investiert, ist ein starkes Zeichen“, betont der Beigeordnete Olaf Blaumeiser. Die Ansiedlung belebe einen zentralen Standort und stärke den Einzelhandel nachhaltig.

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Für die Fußgängerzone bedeutet der Einzug, dass eine prägende Immobilie nach längerem Leerstand wieder genutzt wird. Die Stadt hatte den Standort in der Zwischenzeit nicht sich selbst überlassen: Im vergangenen Jahr fanden dort Bürgerflohmärkte statt, in der Weihnachtszeit war die Fensterfront festlich dekoriert. Bis zum Umbau sind an der Front nun Bilder von Peter Schmieden zu sehen.

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