Zum zweiten Corona-Weihnachten stehen die Zeichen erneut auf Kontaktbeschränkung und Virusbekämpfung. Wie man auf stressfreie Festtage und erfolgreiches 2022 zusteuern kann, verrät nun die KNAPPSCHAFT.

Die vermeintlich besinnlichen und ruhigen Feiertage werfen erneut unter Corona-Vorzeichen ihre Schatten voraus. Jahresendspurt im Beruf, eventuell aus dem Homeoffice heraus, flankiert von Weihnachtsfeiern, Festvorbereitungen im online-Shopping und Plänen, wie die Verwandtschaft im kleinen Kreis eingeladen oder besucht werden kann: das kann in puren Stress ausarten, weiß Gerrith Kiefaber, Leiterin der KNAPPSCHAFT im Saarland und in Rheinland-Pfalz. „Überfrachten Sie die Festvorbereitungen und den Jahresausklang nicht mit hohen Erwartungshaltungen, die dann schnell enttäuscht werden“, rät die Expertin der KNAPPSCHAFT.

In Wissenschaft und Sprachgebrauch ist das Wort Stress seit 80 Jahren geläufig und vielen Synonym für eine hektische Zeit. Viele Deutsche sind gestresst und finden kaum Entspannung – so das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der KNAPPSCHAFT. 84 Prozent der Befragten berichteten von einer mittleren bis sehr hohen Belastung.

Beschleunigter Herzschlag und Atmung, angespannte Muskulatur: Stress ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf außergewöhnliche Situationen. Für Sekundenbruchteile werden Energiereserven für Höchstleistungen
freigesetzt. „Grundsätzlich kann Stress das Selbstvertrauen und Wohlbefinden fördern, wenn wir eine Herausforderung erfolgreich meistern“, sagt Gerrith Kiefaber.

Es gibt positiven Stress, der Leistungsbereitschaft und Zufriedenheit steigert. Probleme entstehen, wenn angemessene Erholungsphasen ausbleiben und wir uns dauerhaft überfordert fühlen. Die KNAPPSCHAFT rät, Körper und Seele durch regelmäßige Ruhephasen in die richtige Balance. Wichtig ist, Momente der Entspannung oder Sport in den Alltag zu integrieren, beispielsweise eine Joggingrunde am Nachmittag oder ein Spaziergang in der Mittagspause.

Nach der Weihnachtszeit lauert schon meist die nächste Stressphase: Denn auch wenn die Corona-Pandemie die Silvesterpartys erneut ausbremst, so hat die Tradition der guten Vorsätze weiterhin Konjunktur. So möchten die meisten wieder etwas abnehmen, fitter werden oder weniger rauchen. „Hier gilt die Regel: Seien Sie realistisch in den Zielen“, rät Armin Beck, Leiter der Regionaldirektion der KNAPPSCHAFT in Saarbrücken. „Länger Sportabstinenten hilft weniger das Ziel „ich will einen Marathon laufen“, als eher „ich will eine Stunde Joggen können, ohne aus der Puste zu kommen“, so Beck weiter.

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