Foto: T. Bastuck
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Der Start ins Jahr 2026 stand in St. Ingbert ganz im Zeichen von Austausch und Aufbruch: Rund 700 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Ehrenamt und Stadtgesellschaft kamen zum gemeinsamen Neujahrsempfang der Stadt und des Vereins Handel & Gewerbe zusammen. In der festlichen Atmosphäre wurde nicht nur zurückgeblickt, sondern vor allem darüber gesprochen, wie sich St. Ingbert in den kommenden Jahren aufstellen will.

Begrüßt wurden die Gäste von Bürgermeisterin Nadine Backes und dem Beigeordneten Markus Schmitt. Den zentralen politischen Akzent des Abends setzte Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer. In seiner Rede zog er eine Bilanz der vergangenen 12 Monate, sprach offen über aktuelle Herausforderungen und skizzierte eine klare Zukunftsagenda für die Stadt. Im Mittelpunkt standen dabei Investitionen in Bildung an mehreren Schulstandorten sowie der weitere Ausbau von Sicherheit, Zivil- und Katastrophenschutz.

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Konkret verwies Meyer auf Investitionen in Feuerwehr und Rettungsdienst, eine neue Organisationsstruktur für den Bereich Sicherheit und Vorsorgemaßnahmen für mögliche Blackout-Szenarien. Angesichts des wirtschaftlichen Strukturwandels, insbesondere in der Automobilzulieferindustrie, hob er die Bedeutung attraktiver Standortbedingungen und einer serviceorientierten Verwaltung hervor. Als Beispiel nannte er die zügige Genehmigung des CISPA-Großprojekts auf dem ehemaligen Neumann-Gelände, das als Jahrhundertchance für St. Ingbert gilt und perspektivisch rund 1.000 Arbeitsplätze schaffen soll.

Foto: T. Bastuck

Mit Blick auf die angekündigte Schließung des Unternehmens VOIT betonte der Oberbürgermeister die Solidarität der Stadt mit den Beschäftigten. Gemeinsam mit der Arbeitsagentur, den Kammern und weiteren Partnern werde an konkreten Perspektiven gearbeitet. Zugleich kündigte Meyer an, dass das Jahr 2026 einen besonderen Schwerpunkt auf das Handwerk legen soll. Ein weiteres zentrales Thema seiner Rede war die geplante Sanierung der Ingobertushalle, die künftig sowohl dem Sport als auch dem Zivilschutz dienen soll. Ergänzend informierte er, dass die Stadt eine Veranstalterhaftpflichtversicherung für Vereine abgeschlossen hat.

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Zum Abschluss seiner Ausführungen fasste Meyer die Leitlinien für die kommenden Jahre pointiert zusammen: „St. Ingbert kann Wandel, Zusammenhalt und Zukunft. Wir blicken nach vorn! Wir handeln entschlossen! Wir halten zusammen!“, betonte der Oberbürgermeister.

Foto: T. Bastuck

Auch der Vorsitzende von Handel und Gewerbe, Nico Ganster, nutzte den Empfang, um den Anwesenden Mut für die kommenden Monate zu machen. In seiner Rede richtete er den Blick nach vorn und kündigte eine Veranstaltung an, auf die viele in der Stadt gewartet haben: Die beliebte Ingobertusmesse soll 2026 wieder am ersten Oktoberwochenende rund um das Rathaus stattfinden.

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Den Schlusspunkt des offiziellen Programms setzte CISPA-Gründungsdirektor Prof. Dr. Michael Backes. Er gab den Gästen einen Überblick über die aktuelle Großbaustelle des Forschungszentrums auf dem ehemaligen Neumann-Gelände und erläuterte den Stand der Arbeiten. Im Anschluss an die Reden blieb ausreichend Zeit für Gespräche. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, um sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Für die Verpflegung sorgte die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert, die eine Kartoffelsuppe mit Wiener anbot.

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