Symbolbild

Auf Initiative der SPD-Landtagsfraktion hat sich der Bildungsausschuss des Landtages in einer Anhörung mit dem Berufsbild der Heilerziehungspflege beschäftigt.

Die SPD-Landtagsfraktion spricht sich für die Stärkung des Berufsbildes der Heilerzieherpflege aus und unterstützt Maßnahmen, um zusätzliche Bewerberinnen und Bewerber für dieses besondere Berufsbild zu gewinnen. Die besondere Stärke der Ausbildung liegt in der Kombination von pflegerischen und pädagogischen Kompetenzen. Heilerziehungspfleger*innen werden insbesondere in Einrichtungen der Behindertenhilfe eingesetzt, sie werden aber zunehmend auch in multiprofessionellen Teams in der Pflege beschäftigt.

Dr. Magnus Jung (SPD).
Quelle: www.spd-fraktion-saar.de

„Die Heilerziehungspflege ist ein sehr wichtiges und attraktives Berufsbild, da sie sowohl pädagogische als auch pflegerische Elemente in der Ausbildung vereint,“ so der sozialpolitische Sprecher Magnus Jung. „Um die Attraktivität der Ausbildung mit anderen Ausbildungen vergleichbar zu machen, muss die Heilerziehungspflegeausbildung dringend reformiert werden. Dazu zählt vor allem, dass zukünftig eine Ausbildungsvergütung gezahlt wird und das Schulgeld entfällt.  Gleichzeitig ist der Wunsch nach einer deutschlandweiten Angleichung der Ausbildung deutlich geworden. Um den Bedarf in der Heilerziehungspflege zielgerecht anzugehen, werden wir sicherlich einiges an Geld in die Hand nehmen müssen. Wenn wir gegen den Pflegenotstand ankämpfen wollen, dann müssen wir auch gegen den Heilerziehungspflegenotstand arbeiten. Deshalb soll zusätzlich auch das Berufsbild der Heilerziehungspflegeassistenz geschaffen werden. Insgesamt bedarf es neuer landesrechtlicher Grundlagen für Inhalt und Organisation der Heilerziehungsausbildung. Wir hoffen, dass dies noch in dieser Legislaturperiode gelingt.“

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