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Symbolbild - Foto: Alexander Kagan
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Saarbrücken (ots) – In der Silvesternacht war die Landespolizeidirektion im gesamten Saarland verstärkt im Einsatz und verzeichnete über 350 Einsätze. Ausgehend von Erfahrungen der vergangenen Jahre waren Beamte an bekannten Brennpunkten präsent und griffen dort ein, um Gefahren zu verhindern.

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In Saarbrücken versammelten sich bereits deutlich vor Mitternacht zahlreiche Jugendliche und Heranwachsende rund um den Rabbiner-Rülf-Platz, zeitweise wurden dort und im direkten Umfeld über 1.000 Personen gezählt. Bei einem Feuerwehreinsatz erlitten Einsatzkräfte der Feuerwehr durch einen Böllerwurf ein Knalltrauma, ein Strafverfahren gegen Unbekannt wurde eingeleitet.

Die Polizei registrierte in diesem Bereich ein massives Abbrennen von Feuerwerkskörpern und leitete fünf Strafverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung ein, die überwiegend mit dem Einsatz von pyrotechnischen Gegenständen in Zusammenhang stehen. Auf der Wilhelm-Heinrich-Brücke kam es zudem zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei größeren Personengruppen, die Beteiligten entfernten sich beim Einschreiten der Polizei. Gegen 1 Uhr hatten die meisten Personen den Bereich verlassen, die Sperrmaßnahmen rund um die Wilhelm-Heinrich-Brücke wurden aufgehoben.

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Parallel dazu musste die Polizei in der Silvesternacht mehrfach zu Brandgeschehen ausrücken, darunter drei Wohnhausbrände. In Köllerbach brannte gegen 0.30 Uhr in der Schulstraße ein Mehrparteienanwesen, die Bewohner blieben unverletzt, mehrere im Gebäude befindliche Haustiere konnten jedoch nicht mehr gerettet werden; das Haus ist derzeit nicht bewohnbar, die Brandursache wird ermittelt.

In Schwalbach kam es gegen 0.15 Uhr in der Hauptstraße zu einem Brand in der Garage eines beidseitig angebauten Wohnhauses, das darin abgestellte Fahrzeug wurde vom Feuer erfasst und brannte vollständig aus. Ein Hausbewohner wurde leicht verletzt, am Gebäude entstand Sachschaden, das Anwesen ist aktuell nicht bewohnbar, auch hier laufen Ermittlungen zur Brandursache.

In der Ursulinenstraße in Saarbrücken brach gegen 3.45 Uhr ein Brand in einer Wohnung eines Mehrparteienanwesens aus, die Bewohnerin bemerkte das Feuer, die Feuerwehr löschte den Brand, die Frau wurde leicht verletzt, die Ursache wird ebenfalls untersucht.

Darüber hinaus registrierte die Landespolizeidirektion 15 Einsätze im Zusammenhang mit Schlägereien und Körperverletzungsdelikten sowie acht angezeigte Fälle häuslicher Gewalt. In der Nacht zum Jahreswechsel wurden 44 Verkehrsunfälle aufgenommen, darunter zehn Unfälle mit Personenschäden. Bei vier nicht mehr fahrtüchtigen Personen wurde der Führerschein einbehalten. Landesweit kam es zu zwei Fällen der Gewalt gegen Polizeibeamte: Im Rahmen einer Ingewahrsamnahme im Bereich der PI Saarlouis und bei einer Blutprobenentnahme bei der PI Neunkirchen leisteten zwei Personen Widerstand gegen die eingesetzten Beamten, verletzt wurde dabei kein Einsatzkraft.

Original-Content von: Landespolizeidirektion Saarland, übermittelt durch news aktuell

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