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Um den wissenschaftlichen Ausbau des neuen deutschen KI-Sicherheitsinstituts AISI bleibt Saarbrücken weiter im Rennen. Die Landesregierung hält an ihrer Bewerbung fest und macht sich gemeinsam mit der SPD-Landtagsfraktion mit Nachdruck für den Standort stark. Die hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion, Alexandra Becker, bringt es auf den Punkt: „Wer KI-Sicherheit auf höchstem Niveau will, kommt an Saarbrücken kaum vorbei.“

Hintergrund ist die zweistufige Ansiedlung des Instituts. Für die erste Phase hat die Bundesregierung eine politische Analyseeinheit in Berlin vorgesehen. Wie es in der zweiten Phase weitergeht, ist bislang offen. Genau hier setzt das Saarland an und wirbt unvermindert für die eigene Landeshauptstadt.

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Becker verweist auf die geballte Kompetenz vor Ort. „Saarbrücken ist einer der besten Standorte in Deutschland, wenn es um Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit geht“, sagt sie. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik ist inzwischen auf dem Campus vertreten, die Bundesnetzagentur baut hier die Marktüberwachung für Hochrisiko-KI auf. Dazu kommt eine Forschungslandschaft, die andernorts Neid weckt: das CISPA, das DFKI, der Saarland Informatics Campus der Universität sowie zwei Max-Planck-Institute.

Auf dieses Fundament will die Landesregierung nun bauen. Ministerpräsidentin Anke Rehlinger und Wirtschaftsminister Jürgen Barke hätten früh das Gespräch auf Bundesebene gesucht und für Saarbrücken geworben, so Becker. Das Land habe sogar finanzielle Unterstützung für die Ansiedlung in Aussicht gestellt. Dieses Engagement soll in der zweiten Phase konsequent weitergeführt werden.

Dass der Bund beim weiteren Aufbau des Instituts auf wissenschaftliche Expertise angewiesen sein wird, sieht Becker als starkes Argument. Diese Expertise finde sich in Saarbrücken auf höchstem Niveau – und das in unmittelbarer Nähe zu den zuständigen Bundesbehörden. Eine Kombination, die den Standort aus ihrer Sicht kaum ersetzbar macht.

„Deshalb werden wir gemeinsam mit der Landesregierung weiter mit voller Überzeugung dafür werben, dass Saarbrücken beim wissenschaftlichen Ausbau des KI-Sicherheitsinstituts eine zentrale Rolle bekommt“, kündigte Becker an. Die Entscheidung über die konkrete Ausgestaltung der zweiten Phase steht noch aus – das Saarland will bis dahin nicht lockerlassen.

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