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Ein Tag in der Woche, an dem Schülerinnen und Schüler selbst entscheiden, woran sie arbeiten wollen: Das Saarland setzt sein Schulentwicklungsprojekt „FREI DAY Region Saarland“ fort. Teilnehmende Schulen bekommen weiterhin Beratung und Begleitung, damit sie das Lernformat fest im Alltag verankern und an ihre eigenen Bedingungen anpassen können.

Für Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot zeigt das Format, wozu Schule fähig ist, wenn man jungen Menschen Vertrauen entgegenbringt. „Der ‚FREI DAY‘ führt uns vor Augen, was Schule leisten kann, wenn junge Menschen Raum für eigene Ideen bekommen“, sagt sie. Die Kinder und Jugendlichen lernten dort nicht nur über Zukunftsthemen, sondern gestalteten Zukunft selbst mit. Sie erlebten, dass ihre Stimme zählt und dass sie gemeinsam mit anderen etwas bewegen können.

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Hinter dem Projekt steht das bundesweite Netzwerk „Schule im Aufbruch“, das Schulen dabei unterstützt, Unterricht und Schulleben stärker auf das eigenständige Handeln der Lernenden auszurichten. Im Mittelpunkt steht dabei nicht allein die Vermittlung von Wissen, sondern die Frage, wie Schülerinnen und Schüler das Gelernte anwenden, eigene Ideen entwickeln und zusammen Lösungen finden.

Konkret bedeutet das: Jede Woche und über das gesamte Schuljahr hinweg beschäftigen sich die Jugendlichen mit selbst gewählten Themen. Sie recherchieren, planen, führen Gespräche, setzen Projekte um und denken über ihre Erfahrungen nach. Die Lehrkräfte begleiten diesen Weg und helfen dabei, die Vorhaben zu ordnen und weiterzuentwickeln.

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Den Grundstein legten 2023 insgesamt 21 saarländische Pilotschulen, die sich zur „FREI DAY Region Saarland“ zusammenschlossen. Zwei Jahre später kamen zehn weitere Schulen hinzu. Die Rückmeldungen aus der Projektphase bis zum Ende des Schuljahres 2024/2025 fallen positiv aus. Zugleich wurde deutlich, dass jede Schule an einem anderen Punkt beginnt und deshalb Unterstützung braucht, die zu ihren jeweiligen Voraussetzungen passt.

Vor allem der Wechsel vom klassischen Unterricht hin zur Lernbegleitung verändert den Schulalltag spürbar. Lehrkräfte müssen offene Lernprozesse begleiten, Projekte organisieren und feste Zeiten im Stundenplan schaffen. Als besonders hilfreich haben sich dabei Schulbesuche, individuelle Beratung und Angebote direkt im Kollegium erwiesen. Genau deshalb wird das bewährte Begleitangebot mit Beratung, Qualifizierung und Austauschformaten fortgeführt, das eng an den Fragen der Schulen ansetzt.

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„Gute Schule bedeutet auch, jungen Menschen etwas zuzutrauen“, betont Streichert-Clivot abschließend. Der „FREI DAY“ gebe ihnen den Raum, Fragen zu stellen und selbst nach Antworten zu suchen. Kinder und Jugendliche erlebten dabei ganz konkret, dass sie ihre Schule und ihr Umfeld mitgestalten könnten. Aus diesem Grund unterstütze das Land die Schulen weiter auf diesem Weg.

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