Die von den saarländischen Industriebetrieben im ersten Halbjahr 2019 gemeldeten Auftragseingänge deuten auf eine wirtschaftliche Eintrübung hin. Nach Auskunft des Statistischen Amtes des Saarlandes lagen die kumulierten Bestellungen um 8,6 Prozent unter den entsprechenden Vorjahreswerten. Dabei ging die Nachfrage aus dem Ausland um 13,8 Prozent zurück, die inländischen Aufträge sanken um 2,8 Prozent.

Die Umsätze beliefen sich in den ersten sechs Monaten auf 13,8 Mrd. Euro, womit das Halbjahr mit einem Umsatzminus von 1,9 Prozent abschloss.

Die Aufträge sind in fast allen Branchen des Verarbeitenden Gewerbes rückläufig. Deutliche Nachfrageeinbußen verzeichnete die Metallindustrie. Die Betriebe der Metallerzeugung und Metallbearbeitung meldeten um ein Fünftel geringere Order. Bei den Herstellern von Metallerzeugnissen fiel der Rückgang mit 2,6 Prozent dagegen noch moderat aus.

Im Maschinenbau lagen die Auftragseingänge um 7,6 Prozent unter den Vergleichswerten. Um 15,6 Prozent sank die Nachfrage bei den Herstellern von DV-Geräten und optischen Erzeugnissen. Die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen verbuchten Ausfälle von 4,0 Prozent.

Bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen verlief die Nachfrage aus In- und Ausland gegenläufig. Während die ausländischen Bestellungen um 18,3 Prozent zurückgingen, übertraf die Inlandsnachfrage das Vorjahresergebnis um 15,4 Prozent. Insgesamt ergab sich ein Auftragsminus von 5,2 Prozent.

 

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