HOMBURG1 | SAARLAND NACHRICHTEN

Zur aktuellen Diskussion um den Ausbau der Elektro-Mobilität nach dem Beschluss des Bundesparteitags der Grünen erklärt Oskar Lafontaine:

„Es ist aus Gründen des Umweltschutzes notwendig, den Energieverbrauch weiter zu senken, vor allem im Verkehrsbereich. Dazu wäre die Entwicklung der Elektro-Mobilität hilfreich. Es muss aber vorher geklärt sein, welche Stromquellen dazu herangezogen werden. Damit alternative Energiequellen eingesetzt werden können, müssen leistungsfähige Speichermethoden entwickelt werden. Solange dies nicht der Fall ist, ist es nicht sinnvoll, politische Fristen für ein Ende der Verbrennungsmotoren zu setzen. Insbesondere im Saarland hängen viele Arbeitsplätze an der Automobilwirtschaft. Die Umstellung der Branche auf umweltfreundliche Produkte und Methoden muss daher so erfolgen, dass die Arbeitsplätze bei Bosch, ZF, Ford, Michelin und den weiteren Betrieben der Automobil-Zulieferer nicht gefährdet werden. Die Sicherung dieser Jobs muss Vorrang haben. Es wäre zudem wünschenswert, wenn Forschungseinrichtungen im Saarland bei der Weiterentwicklung der Elektro-Mobilität herangezogen werden. Dafür müssen sie auch vom Land entsprechend unterstützt werden.“

 

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