HOMBURG1 | SAARLAND NACHRICHTEN
Nachdem die die saarländische Bauwirtschaft kritisiert hat, dass zu wenig in die Infrastruktur investiert wird, erklärt Oskar Lafontaine:
„Wir erleben gerade, was passiert, wenn sich Regierungen einer schwarzen Null unterwerfen und wichtige Ausgaben für den Erhalt und die Sanierung von Straßen, Brücken, Universität und Schulen, für Infrastruktur und Bildung scheuen. Die Fechinger Talbrücke ist ebenso ein Symbol für diese verheerende Politik wie die maroden Uni-Gebäude. Wer in Zeiten von Nullzinsen Investitionen in die Zukunft scheut, dem ist nicht mehr zu helfen. So wird unser Saarland an die Wand gefahren. Der AGV Bau hat die Zahlen genannt: Nur um den Substanzverlust zu stoppen und dafür zu sorgen, dass die vorhandenen Gebäude, Straßen und Brücken nicht zusammenkrachen, müsste das Land pro Einwohner und Jahr 456 Euro ausgeben. Tatsächlich gibt es aber nur 276 Euro. Die IHK hat errechnet, dass sich in den letzten Jahren eine Investitionslücke von einer Milliarde Euro aufgetan hat. Hier ist ein Umsteuern erforderlich.“
DIE LINKE hat für die nächste Landtagsitzung den Antrag gestellt, wieder mehr in die Infrastruktur zu investieren und sich von der Fixierung auf Schwarze Null und Ausgabenkürzung zu lösen.

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