Start Politik&Wirtschaft Saarland | Kirkel soll künftig Bereitschaftspolizei, Verkehrsdienste und Hundestaffel beheimaten

Saarland | Kirkel soll künftig Bereitschaftspolizei, Verkehrsdienste und Hundestaffel beheimaten

Von Ralf Lotys (Sicherlich) - Eigenes Werk, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1226459

Im Zuge der Realisierung der saarländischen Polizeireform gehen die Investitionen bei der saarländischen Polizei zügig voran: Neben dem Einsatz- und Trainingszentrum Göttelborn, das zum Wintersemester 2018/2019 offiziell eingeweiht wird (Investitionen: rund 6 Mio. Euro) laufen die Kosten- und Detailplanungen für die Groß-Inspektion Saarbrücken (Investitionen: rund 30 Mio. Euro) auf Hochtouren. Voraussichtlich im Herbst wird Innenminister Bouillon eine entsprechende Ministerratsvorlage präsentieren.

Ein weiteres Projekt zur Stärkung der saarländischen Sicherheitsstruktur wurde heute vom Ministerrat beschlossen und eine überaus positive Meldung für die Region: das „Polizeiareal Kirkel“. Hierzu hatte Innenminister Klaus Bouillon eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Mit folgendem Ergebnis: das ehemalige Praktikergelände ist nach einem nutzerspezifischen Umbau gut geeignet, um die Bereitschaftspolizei, den Zentralen Verkehrsdienstes (ZVD-Mitte, Dudweiler und ZVD-Ost, Bexbach) und die Diensthundestaffel (derzeit Bexbach) zentral an einem Standort unterzubringen. Die Investition der Verlagerung beläuft sich auf rund 20 Mio. Euro.

Innenminister Bouillon: „Der neue Standort in Kirkel wird für unsere Polizei eine nachhaltige Lösung für die bedarfsgerechte und funktionale Unterbringung verschiedener Dienststellen darstellen und sich langfristig positiv auf die Leistungsfähigkeit unserer Polizistinnen und Polizisten auswirken.“ Die Anmietung des Areals wird eine seit mehreren Jahren im mittelbaren Eigentum des Landes „brachliegende“ Liegenschaft einer sinnvollen, nachhaltigen Nutzung zuführen.

Durch die frei werdenden landeseigenen Polizeiliegenschaften in Saarbrücken und Dudweiler ergeben sich außerdem für das Saarland gute Möglichkeiten, beispielsweise im Ballungsraum Saarbrücken Wohnraum zu schaffen. Nicht zu vernachlässigen ist zudem auch die Einsparung an Mietkosten.

Die SPD im Gemeinderat Kirkel hatte sich bereits Anfang des Jahres dafür ausgesprochen, den Leerstand der ehemaligen Praktiker-Zentrale zügig zu beenden und vorgeschlagen, dass im Zuge der Umstrukturierungen des saarländischen Sicherheitsapparats die Bereitschaftspolizei, die Hundestaffel, sowie der fusionierte Verkehrsdienst (Mitte/Ost) im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Praktiker-Konzerns in Kirkel stationiert wird. welche die Ansiedelung von Beginn an forciert hatte.

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