Die Saarpfälzer Grünen fordern statt des Großverteilzentrums nachhaltige Alternativen: „Seit mehreren Jahrzehnten versucht die Stadt Saarbrücken nun bereits erfolglos die Gewerbefläche am Flughafen zu vermarken. Es wäre an der Zeit für neue Ideen. Statt aus Bequemlichkeit DB Schenker die ganze Fläche zur Erschließung anzudienen, sollte Saarbrücken den „Sprung in die Biosphäre“ wagen!“, fordert Keller und ergänzt:
„Das Ensheimer Gelösch und die Gegend um die Dorndorfhütte erfreuen sich bereits heute eines großen Zuspruches an Naturbegeisterten. Jedes Wochenende zieht es Hunderte Spaziergänger, Radfahrer und Wanderer in dieses Gebiet. Statt Naturzerstörung zu fördern, sollte die Biosphäre auf Saarbrücker Gemarkung ausgedehnt werden – unter Einschluss der Gebiete am Flughafen. Die Verantwortlichen im Saarbrücker Stadtrat müssen sich überlegen, ob man weithin an industriepolitischem Denken des letzten Jahrhunderts festhält oder stattdessen mutig auf neue Konzepte unter Einbeziehung und Belebung des ländlichen Raums setzen will. Genau dieser Mix aus der „kleinen Großstadt Saarbrücken“ und der Nähe zum Biosphärenreservat mit den vielen bezaubernden Gemeinden macht den Charme unserer Region aus und stellt eine lebendige Verknüpfung von urbanem und ländlichem Lebensraum dar“, erklärt Keller und betont:
„Wir brauchen Saarbrücken als Oberzentrum, aber Saarbrücken braucht auch das Umland und hat für die Nachbargemeinden eine besondere Verantwortung!“.
„Uns Grünen ist völlig klar, dass wir Industriearbeitsplätze benötigen. Aber ein Logistiker ohne Autobahn- oder Gleisanschluss macht keinen Sinn! Hier gilt es die Anwohner und die Natur zu schützen, bevor Fakten geschaffen werden und im Nachgang dann die notwendigen Erschließungsmaßnahmen zu Lasten speziell St.Ingberts und der Bliesgaugemeinden durchgedrückt werden“, so Keller abschließend.














