Von 4028mdk09 - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9946834

Zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) mahnt Umwelt- und Verbraucherschutzminister Reinhold Jost zur Vorsicht und fordert alle Saarländer, vor allem auch Urlauber und Fernfahrer auf den Fernrouten zwischen dem Saarland und Osteuropa auf, die folgenden Hinweise zu beachten:

Ø  Bringen Sie keine tierischen Produkte, vor allem kein Schweinefleisch und keine Wurstwaren oder Jagdtrophäen aus Ländern mit, in denen die Afrikanische Schweinepest vorkommt. Das sind beispielsweise Polen, Estland, Lettland, Litauen, Rumänien und die Tschechische Republik, die italienische Insel Sardinien und verschiedene Nicht-EU-Länder (u.a. Weißrussland, die Russische Föderation, Ukraine, Georgien und afrikanische Staaten).

Ø  Wildschweine oder Hausschweine dürfen keinesfalls Lebensmittelabfälle fressen oder damit gefüttert werden! Das gilt auch für Hobbyschweine und Wildschweine in Wildparks.

Ø  Entsorgen Sie Lebensmittel, vor allem aus Schweinefleisch, grundsätzlich in geschlossenen Abfallbehältern. Lebensmittelreste gehören auch nicht auf Ihren Komposthaufen im Garten.

Ø  Sollten Sie ein totes Wildschwein auffinden, informieren Sie bitte den Jagdpächter, das zuständige Forstamt oder das Landesamt für Verbraucherschutz (LAV). Außerhalb der üblichen Dienstzeiten der Behörden wenden Sie sich an die örtlich zuständige Polizeidienststelle.

Die für Schweine hochansteckende Seuche ist für andere Tiere und den Menschen völlig ungefährlich. Das widerstandsfähige Virus ist, außer durch Ausscheidungen, Blut und Speichel von infizierten Schweinen und Wildschweinen, auch durch nicht durchgegartes, virushaltiges Schweinefleisch (z.B. frisches, gepökeltes und geräuchertes Fleisch, Rohschinken, Salami) leicht übertragbar. So kann das Virus vom Menschen über weite Entfernungen transportiert und schnell verbreitet werden. Werden virushaltige Lebensmittelreste unachtsam weggeworfen und von Wildschweinen gefressen, können diese erkranken. Auch verunreinigte Jagdausrüstungen und unbehandelte Jagdtrophäen vom Schwarzwild können Virusträger sein.

Weiter auf Seite 2

Anzeige