„Die Kritik von Grünen und FDP an der Landesregierung wegen der Tesla-Absage ist fadenscheinig und doppelzüngig. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hat frühzeitig den Kontakt zur Unternehmensleitung gesucht und das Saarland als exzellenten Automotive-Standort präsentiert. Laut Medienberichten wird Tesla in Brandenburg auf einem 300ha-Grundstück bauen. Da sollen die Grünen mal erklären, welche Gemeinden sie umsiedeln wollen, um eine solche Fläche im Saarland kurzfristig zu erschließen“, sagt die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion Petra Berg. 

Vor allem bei den Grünen fallen bei der Standortpolitik Anspruch und Wirklichkeit auseinander: „In Pressemeldungen posaunen die Grünen gern alles Mögliche, aber wenn es konkret wird, stellen sie sich regelmäßig gegen neue Arbeitsplätze im Saarland. Wo es vor Ort um neue Ansiedlungen geht, blockieren die Grünen so gut es geht. Viele fragen sich, wie unter Jamaika im Saarbrücker Stadtrat künftig noch eine größere Unternehmensansiedlung in der Landeshauptstadt möglich sein soll. Eine ähnliche Blockadehaltung ist in Saarlouis bei der Erschließung des Lisdorfer Bergs zu beobachten. Man kann nicht auf der einen Seite bedauern, dass sich Firmen hier nicht niederlassen und auf der anderen Seite jeden Quadratmeter Gewerbefläche und damit künftige Arbeitsplätze verhindern“, sagt Petra Berg abschließend.

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