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„Mit der Gesetzesinitiative für mehr Planungssicherheit im Schienenverkehr wird der Bund wieder in die Pflicht genommen, seinen Versorgungsauftrag, den er laut Grundgesetz hat, wahrzunehmen. Nur so können sichere Nah- und Fernverkehrsverbindungen gewährleistet werden“, sagt die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Elke Eder-Hippler und ergänzt:

„In den letzten Jahren wurden zahlreiche Zugverbindungen gestrichen, weil sie nicht rentabel waren – darunter auch drei Fernverkehrsverbindungen im letzten Jahr. Dabei sind funktionierende Nah- und Fernverkehrsverbindungen wichtige Faktoren für das Wachstum und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Viele Pendler sind abhängig von Fahrtzeiten, Verbindungen, befahrenen Linien und Taktfolgen und klagen häufig über unattraktive Angebote im Nahverkehr. Schülerinnen und Schüler, Studierende, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie zahlreiche Unternehmen im Saarland würden von dieser gesetzlich festgeschriebenen Verbesserung profitieren. Vor allem aber der Fernverkehr ist für das Saarland ein wesentlicher Standortfaktor. Gesicherte Verbindungen und eine gute Erreichbarkeit unseres Bundeslandes nutzen der Wirtschaft und dem Tourismus. Das Saarland als Industrie- und Tourismusland ist auf gute Verbindungen innerhalb des Bundeslandes und zu den anderen Bundesländern sowie den Nachbarländern angewiesen. Planungssicherheit, eine gute Anbindung und sinnvolle Angebote für Kunden sind daher unerlässlich für ein gut funktionierendes Schienenverkehrssystem. Daher ist es gut, dass Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger sich genau dafür stark macht.“
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