„Das Ergebnis des D21-Digital-Index 2019/2020 zeigt, dass das Saarland in Sachen Digitalisierung den Anschluss an die übrigen Bundesländer gefunden hat, dass Datensouveränität für die Mehrheit der Bevölkerung trotz verbessertem Datenschutz nicht gegeben ist und dass viele Menschen den digitalen Fortschritt hinsichtlich Sicherheit und Zukunftsfähigkeit von Arbeitsplätzen und ganzen Berufsfeldern mit Sorge sehen“, zu diesem Fazit kommt der stellvertretende Direktor der Landesmedienanstalt Saarland, Dr. Jörg Ukrow, mit Blick auf die genannte Studie.

D21 Digital Index 2018:2019

Während die Internet-Nutzung im Bundesdurchschnitt von 2011 bis 2019 um 11 Prozent auf 86 Prozent stieg, stieg sie im Saarland im gleichen Zeitraum um 18 Prozent auf 85 Prozent. Dr. Jörg Ukrow: „Mit dem Ergebnis der heute vorgestellten Studie fühlt sich die LMS in ihrer Digitalkompetenz-Arbeit bestätigt.

Das Saarland liegt in der Internetnutzung fast gleichauf mit den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Die LMS leistet vielfältige Beiträge zur Digitalkompetenzförderung. So bietet z.B. der LMS-Betaraum spielerische Möglichkeiten, sich digitales Wissen anzueignen und setzt damit präzise an dem Wunsch von mehr als der Hälfte der Bevölkerung an, neues Wissen im Umgang mit dem Internet und digitalen Themen durch Ausprobieren zu erlernen.

Mit dem MedienKompetenzZentrum und  der Internetkampagne Onlinerland Saar bietet die LMS bereits ein breites Spektrum der Fortbildung in allen Bereichen der Digitalisierung für alle Generationen an. Im Rahmen ihrer gesetzlichen und finanziellen Möglichkeiten wird die LMS weitere Beiträge zur Steigerung der Digitalisierungsquote leisten.“

Auch die mobile Internetnutzung stieg im Saarland um 7% auf nun 69% an. „In diesem Bereich gibt es noch weitere Möglichkeiten der Verbesserung, deshalb ist ein möglichst schneller und flächendeckender Ausbau des geplanten 5G-Netzes anzustreben. Im Übrigen gilt es allerdings auch, die Sorgen der Bevölkerung um Datensouveränität und Sicherheit von Beschäftigung bei der Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche ernst zu nehmen. Das seitens der Landesregierung geplante Digitalisierungsgesetzbuch bietet hierzu eine gute regulatorische Möglichkeit“, unterstrich Ukrow abschließend.

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