In Kerlingen fehlt den Bürgern ein zentraler Ort zum Ausleben der Dorfgemeinschaft. Auf eigene Initiative der rund 600 Bewohner des Wallerfanger Ortsteils soll deshalb das leerstehende Clubheim des Sportvereins zu einen Gemeinschaftshaus umgebaut werden. Der Umbau wird im Rahmen des „Sonderförderprogramms ländliche Entwicklung“ vom Ministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz sowie durch den Bund  mit insgesamt rund 85.000 Euro gefördert. „Für eine aktive Dorfgemeinschaft  ist ein Begegnungsort für Veranstaltungen, Vereine und das alltägliche Miteinander unverzichtbar.“, so Umwelt-Staatssekretär Sebastian Thul. 

Thul lobt besonders die Bereitschaft der Bürger und Bürgerinnen, auch selbst mit anzupacken: „Bürgerschaftliche Eigeninitiative und ehrenamtliches Engagement sind unerlässlich für ein reges Miteinander im Dorf.“ Etwa 820 Arbeitsstunden bei den Renovierungsarbeiten werden von den Kerlingern selbst gestemmt.

Zu den konkreten Umbaumaßnahmen des ehemaligen Sportheims gehört vor allem die Barrierefreiheit. Dazu werden die Flure und Innentüren verbreitert sowie die gesamte sanitäre Anlage erneuert und durch einen Behinderten-WC ergänzt. In der Mitte des Gebäudes sollen die Zwischenwände entfernt werden, um Platz für einen zentralen Gemeinschafts- und Veranstaltungsraum zu schaffen. Durch eine Küche, in der für die Bewirtung gesorgt werden kann, soll das Ganze abgerundet werden.

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