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DIE LINKE im Saarländischen Landtag begrüßt es, dass sich Bildungsminister Commercon nun auch der langjährigen Forderung der LINKEN nach einer höheren Eingangsbesoldung für Junglehrer anschließt und bedauert es, dass dies erst dreieinhalb Monate vor der Landtagswahl passiert. Die bildungspolitische Sprecherin Barbara Spaniol erklärt:

„Wir haben immer gesagt: Wenn das Saarland bei der Eingangsbesoldung der Grundschullehrer im Ländervergleich völlig hinterherhinkt, während die Unterrichtsverpflichtung zu hoch ist und immer neue Aufgaben und Herausforderungen dazu kommen, dann muss man sich nicht wundern, dass es immer schwerer fällt, Lehrkräfte für unsere Grundschulen zu finden. Die Kürzung war ein Fehler, ebenso das lange Festhalten an dieser Kürzung. Abgesehen davon, dass es ungerecht ist, junge Lehrer deutlich schlechter zu bezahlen, ist es auch unsinnig. Denn im Wettbewerb mit anderen Bundesländern fällt das Saarland so nur zurück. Darum muss die Eingangsbesoldung schnellstens erhöht werden. Unsere Unterstützung hat der Bildungsminister dabei. Klar ist auch, dass zur Finanzierung solcher Aufgaben Reiche in die Pflicht genommen und Millionen-Einkommen, -Vermögen und –Erbschaften wieder angemessen besteuert werden müssen.“

 

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