Nachdem am Donnerstag, den 8. Juli, in S.t Ingbert, Kirkel und Homburg Senioren am Telefon überrumpelt und um ihr Bargeld gebracht wurden, warnt die Polizei erneut vor dieser Betrugsmasche.

Die Hilfsbereitschaft einer 81-jährige Frau in St. Ingbert sowie zweier betagter Ehepaare in Kirkel und Homburg nutzten die Betrüger gestern Nachmittag schamlos aus und erbeuteten insgesamt einen hohen fünfstelligen Betrag sowie wertvollen Schmuck. Unbekannte Anrufer, die sich als Polizeibeamte und Rechtsanwälte ausgaben, erzählten den ahnungslosen Opfern in allen drei Fällen von schweren Verkehrsunfällen mit tödlichen Folgen, die von nahen Verwandten verursacht worden seien.

In einem Fall gab sich der Anrufer sogar als Sohn des kontaktierten Ehepaares aus. Zur Begleichung der fälligen Kaution sei ein hoher Geldbetrag erforderlich, so die Forderung. In der Folge übergaben die Betrogenen den geforderten Betrag in bar sowie in Form von wertvollem Schmuck. In einem Fall wurde die Summe per Echtzeitüberweisung auf ein übermitteltes Konto überwiesen. Die Ermittlungen dauern an.

Vorheriger ArtikelBildungsministerium begrenzt Klassengröße für die Eingangsklassen der Grundschulen im Schuljahr 2021/22 auf 25 Schüler
Nächster ArtikelUntersuchungsausschuss UKS: SPD fordert Konsequenzen für Vorstand des Klinikums

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.