Foto: Stiftung Jugend forscht e. V.
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Drei saarländische Schüler haben beim 61. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ in Herzogenaurach für Aufsehen gesorgt. Ali Suleman, Luca Kuballa und Constantin Hubertus setzten sich auf der höchsten nationalen Ebene des Nachwuchswettbewerbs durch und kehren mit gleich mehreren Sonderpreisen ins Saarland zurück. Ihre Projekte greifen Themen auf, die weit über das Schullabor hinausreichen – von digitaler Sicherheit bis hin zu klimafreundlicher Mobilität.

Luca Kuballa und Constantin Hubertus von der Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle überzeugten die Jury mit ihrer Arbeit „Snakeroot – Schutz vor Missbrauch digitaler Medien durch KI“. Für ihren Beitrag im Bereich Informationstechnik erhielten sie einen mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis, der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt gestiftet wird. Im Zentrum ihrer Forschung steht eine Frage, die Tech-Konzerne und Gesetzgeber gleichermaßen umtreibt: Wie lassen sich digitale Inhalte vor dem missbräuchlichen Zugriff durch Künstliche Intelligenz schützen?

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Einen ganz anderen Weg schlug Ali Suleman vom Gymnasium am Steinwald in Neunkirchen ein. Sein Projekt „eC-Pulse – Kühler Sitz für kleine Autos“ widmet sich der energieeffizienten Kühlung von Fahrzeugsitzen und damit einer Detailfrage, die im Zuge der Mobilitätswende an Bedeutung gewinnt. Für seine technische Lösung wurde er mit dem Preis des Bundespatenunternehmens Schaeffler AG ausgezeichnet.

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot reagierte mit deutlichem Lob auf die Erfolge. „Ich gratuliere Ali Suleman, Luca Kuballa und Constantin Hubertus ganz herzlich zu ihren großartigen Erfolgen beim Bundeswettbewerb ‚Jugend forscht‘“, erklärte sie. Die drei jungen Forscher bewiesen „nicht nur Kreativität und technisches Verständnis, sondern auch, wie junge Menschen mit wissenschaftlicher Neugier, Fachwissen und Ausdauer Lösungen für aktuelle Herausforderungen entwickeln können“.

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Die Ministerin nutzte die Auszeichnung zugleich für ein bildungspolitisches Plädoyer. Ob mehr Sicherheit im digitalen Raum oder neue Ansätze für eine sparsamere Mobilität – die prämierten Arbeiten griffen Themen auf, die für die Zukunft von großer Bedeutung seien. Die Erfolge zeigten eindrucksvoll, „welches Potenzial in unseren Schülerinnen und Schülern steckt, wenn sie ihre Interessen in den MINT-Fächern entfalten können“. Eine starke MINT-Förderung eröffne jungen Menschen Zukunftsperspektiven und befähige sie, gesellschaftliche und technologische Entwicklungen aktiv mitzugestalten.

Foto: Stiftung Jugend forscht e. V.
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Der Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ gilt als renommiertester Nachwuchswettbewerb Deutschlands in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Wer es bis ins Bundesfinale schafft, hat sich zuvor auf Regional- und Landesebene durchgesetzt – allein die Teilnahme zählt deshalb bereits als besondere Auszeichnung. Dass sich gleich drei Schüler aus dem Saarland in diesem hochkarätigen Feld behaupten konnten, wertet das Bildungsministerium als Beleg für die Leistungsfähigkeit der schulischen MINT-Förderung im Land.

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