Hochschul-Professor Claus Oberhauser Foto: privat

Diskussionen in den sozialen Medien arten aus, Demonstrationen werden teilweise von ihnen geprägt: Verschwörungstheorien. Die Union Stiftung lädt daher am Mittwoch, den 27. Mai 2020, um 18:00 Uhr zu einem Online-Vortrag mit dem spannenden Thema „Verschwörungstheorien – ein gesellschaftliches Problem?“ ein. 

LIVESSTREAM
Datum: Mittwoch, 27.Mai 2020,
Beginn: 18:00 Uhr
Referent: HS-Prof. Claus Oberhauser, PhD
Link zum Webinar: www.zoom.us
Zugangscode (ID): 926 1839 1450

Verschwörungstheorien sind in den letzten Wochen zu einem Schlagort in den Medien geworden. Menschen gehen auf die Straße, verharmlosen das Corona-Virus und demonstrieren gegen die staatlich verordnete Disziplinierung. Der Ausbruch der Krise wird Microsoft-Gründer Bill Gates, dem Ausbau des 5G-Netzes oder Wissenschaftlern im Hinblick auf ein gescheitertes Experiment in Wuhan angelastet. Im Zentrum der Anschuldigungen steht die Frage: Wem nützt die Krise? 

HS-Prof. Claus Oberhauser erläutert, was Verschwörungstheorien überhaupt sind und was sie mit „Fake News“ zu tun haben. Er zeigt, dass Verschwörungstheorien in krisenhaften Zeiten vermehrt auftreffen und sich über Social Media Plattformen leicht verteilen lassen. Ferner wird erklärt, wie man auf Verschwörungstheorien reagieren und wie man sie erkennen kann. Zum Schluss beschäftigt er sich mit der Frage, ob Verschwörungstheorien gefährlich sind.

HS-Prof. Claus Oberhauser, PhD, ist Hochschulprofessor für Geschichtsdidaktik an der Pädagogischen Hochschule Tirol und Lehrbeauftragter an der Universität Innsbruck. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen außerschulische Lernorte, Globalgeschichte, Verschwörungstheorien sowie Politische Bildung. Oberhauser beschäftigt sich seit Jahren mit Verschwörungstheorien aus historischer und geschichtsdidaktischer Perspektive.

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