Möglicher Chlorgasaustritt +++ Bundespolizei und Rettungskräfte im Grosseinsatz

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Update 11.Februar 2016:

Gestern, um 14.10 Uhr, erhielt die Bundespolizei in Bexbach eine Meldung über einen vermeintlichen Missbrauch von Reizgas im Hauptbahnhof Homburg. Mehrere Personen seien verletzt worden. Es erfolgte die unverzügliche Räumung und Sperrung des Bahnhofs. Dreizehn Personen, die über Reizungen der Augen und Atemwege klagten, wurden zur Behandlung in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Trotz Messungen durch eines Spezialtrupps der Feuerwehr konnte der Reizstoff nicht festgestellt werden. Der Zugverkehr war von der Sperrung des Bahnhofs nicht betroffen, weil die Gleiszu- und abgänge um das Gebäude herum weiterhin genutzt werden konnten. Nach einer Lüftung des Bahnhofs durch die Feuerwehr, konnte der Reisever-kehr ab 18.30 Uhr wieder ungestört stattfinden. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Sachdienliche Hinweise sind an die Bundespolizeiinspektion Bexbach unter 06826 – 522-0, die kostenfreie Servicenummer 0800 6 888 000 der Bundespolizei oder an jede andere Polizeidienststelle zu richten.

Zum Hintergrund:

13 Menschen werden bei einem Gasaustritt im Bahnhof Homburg verletzt und klagen am Mittwoch (10.2.2016) über Atemwegsreizungen. Der Rettungsdienst hat einen Großeinsatz und ist mit mehreren Rettungs- und Krankenwagen vor Ort. Das DRK bringt die Patienten in Kliniken. Mehrere Notärzte sind im Einsatz. Der Bahnhof ist abgesperrt.

Die Quelle des Gases ist unklar, so Dieter Schwan, der Sprecher der Bundespolizei. Man habe keine Ursache entdecken können. Messungen der Feuerwehr haben nach Auskunft von Einsatzleiter Uwe Wagner Spuren von Chlorgas nachgewiesen. Möglicherweise hatte sich das Gas aber bis zum Eintreffen der Wehr schon stark verflüchtigt. Schwan: „Ausgangspunkt des Gasalarms war die Bäckerei im Erdgeschoss des Bahnhofs. Dort meldeten die ersten Menschen Probleme, unter anderem eine Verkäuferin. Danch haben aber auch Menschen in den darüberliegenden Büros Atemwegsbeschwerden geäußert. Deswegen gehen wir nicht von einer schlichten Reizgasattacke aus“, so der Sprecher der Bundespolizei. Denkbar wäre ein Defekt der Klimaanlage.

Seine Kollegen sperrten den Bahnhof und den Vorplatz mit Flatterband ab, Menschen mußten das Gebäude verlassen, die Züge konnte man am Gebäude vorbei erreichen. Nach Schwans Angabe wurde der Bahnverkehr nicht gestoppt.

Quelle: Facebook/DRK Saarland

 

 

 

 

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