Symbolbild

Am Mittwoch, den 29.07.2020, erhielt der 68jährige Geschädigte aus Nonnweiler gegen 11:20 Uhr einen Telefonanruf einer angeblichen Polizeibeamtin aus Saarbrücken. Die Frau bat um Mithilfe bei der Überführung eines Falschgeldausgebers bei einer Bank. Zwischendurch wurde das Gespräch an Vorgesetzte der Anruferin sowie einen Vertreter der Staatsanwaltschaft weitergegeben. Diese bestätigten dann deren Angaben.

Keiner der Beteiligten hat Deutsch ohne Akzent gesprochen. Benannt wurde in dem Telefonat ein angeblicher Mitarbeiter einer Bank, der als vermeintlicher Tatverdächtiger in Betracht käme. Bei diesem Bankmitarbeiter soll der 68jährige Geschädigte 18.000 EURO abheben. In der Bank wurde er aber nicht von einem männlichen Bankangestellten, sondern von einer Frau bedient.

Danach wurde ihm bei der Übermittlung einiger Banknotennummern erklärt, das tatsächlich gefälschte Banknoten dabei wären. In der Folge erschien dann ein Kriminalbeamter mit Namen „Jan“ bei dem 68jährigen und „beschlagnahmte“ den gesamten Geldbetrag in Höhe von 18.000 EURO. Als ihm im Laufe des Tages der Sachverhalt doch „nicht geheuer“ vorkam, bat er seinen Nachbarn – einen Polizeibeamten i.R. – um Rat. Dieser sagte ihm, er soll sofort die Polizei einschalten und Strafanzeige erstatten. Das Geld allerdings dürfte weg sein.

Aktuell mehren sich saarlandweit nochmal die Anrufe von solch dreisten Betrügern  unter dem Deckmantel der echten Polizei.

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