Wer aktuell zwischen Innenstadt und Johanneum mit dem Rad unterwegs ist, merkt es sofort: Die Strecke wirkt ruhiger, geordneter und deutlich komfortabler. Der Radweg zwischen der Entenmühlstraße und der Neuen Industriestraße ist fertig ausgebaut und steht seit Kurzem ohne Einschränkungen zur Verfügung. Nachdem in der Neuen Industriestraße weitere Arbeiten abgeschlossen wurden, lässt sich der Abschnitt nun durchgängig befahren.
Der neue Ausbau betrifft einen rund 750 m langen Abschnitt, der eine zentrale Verbindung zwischen der Homburger Innenstadt und dem Gymnasium Johanneum darstellt. Besonders Schülerinnen und Schüler nutzen diese Route intensiv auf dem Weg zur Schule. Gleichzeitig verläuft über dieses Teilstück der Saarlandradweg, zudem führen von hier touristische Wege zum Römermuseum und zur Klosterruine Wörschweiler. Die Maßnahme wurde vom städtischen Bauamt verantwortet, die Kosten beliefen sich nach Angaben der Stadt auf rund 75.000 Euro. Fördermittel von Land oder Bund flossen in dieses Projekt nicht.
Im Zuge der Arbeiten erhielt der bisherige Radweg zwischen der Entenmühle und der Neuen Industriestraße eine neue tragfähige Asphaltschicht. Damit sollen Unebenheiten und Schäden, die insbesondere bei schlechter Witterung problematisch waren, beseitigt werden. Ergänzt wurde die Strecke durch breite Schotterbankette, die den Randbereich stabilisieren und zusätzliche Sicherheit beim Fahren bieten sollen.
Zur Aufwertung des Umfelds wurde außerdem eine kleine Ruhezone geschaffen. Sie besteht aus einer Tisch-Bank-Kombination aus recyceltem Kunststoff, die direkt am neu ausgebauten Radweg angeordnet ist. Der Sitzplatz befindet sich im Bereich von sechs Obstbäumen. Diese Bäume wurden als Ausgleichsmaßnahme bereits 2024 für den damals neu angelegten Radweg am Johanneum gepflanzt und bilden nun den grünen Rahmen für den neuen Rastpunkt.
Bürgermeister Manfred Rippel verweist insbesondere auf den Sicherheitsaspekt der Maßnahme: „Jetzt ist zwar nicht die optimale Zeit zum Fahrradfahren, doch gerade in der dunkleren Jahreszeit sind gute Wege besonders wichtig, da Schlaglöcher bei schlechten Sichtverhältnissen noch gefährlicher sein können. Daher bin ich froh, dass wir diese Baumaßnahme nun fertigstellen konnten.“ Mit Blick auf die Entwicklung der letzten Jahre ordnet Rippel das Projekt als Teil einer schrittweisen Verbesserung der Radinfrastruktur ein. Nach dem neu angelegten Radweg am Johanneum sei dies „nun der nächste Schritt zur Verbesserung der Bedingungen für die Radlerinnen und Radler in diesem Bereich“, betonte der Bürgermeister.
Mit der nun abgeschlossenen Maßnahme ist der Bereich zwischen Innenstadt, Johanneum und den touristischen Zielen im Bliesgau klarer strukturiert und technisch auf einem aktuellen Stand. Die Stadt setzt damit ihre Linie fort, stark genutzte Verbindungen für den Radverkehr nach und nach zu modernisieren und zugleich Aufenthaltsqualität entlang der Wege zu schaffen.






















