Eigentlich hätte am Freitagabend Schluss sein sollen mit „Querbeat“ beim Homburger Musiksommer. Doch bevor Brass Machine auf dem Historischen Marktplatz loslegte, hatte Kulturbeigeordneter Raimund Konrad noch eine gute Nachricht für die vielen Besucher: Der Musiksommer 2026 bekommt eine Verlängerung. Am kommenden Wochenende stehen noch zwei zusätzliche Konzertabende auf dem Programm.
Zum regulären Abschluss der Freitagsreihe hätte die Kulisse kaum passender sein können. Der Historische Marktplatz war schon vor Beginn des Auftritts von Brass Machine bestens gefüllt und platzte im Laufe des Abends zeitweise beinahe aus allen Nähten.
Bevor die Band die Bühne übernahm, nutzte Raimund Konrad den Moment für einen kurzen Rückblick auf die Saison. Eigentlich, so erklärte er den Musikfans, sei dieser Freitag der letzte Abend von „Querbeat“ 2026. Ganz vorbei ist der Musiksommer allerdings noch nicht.
Konrad richtete seinen Dank an alle, die die Veranstaltungsreihe auch in diesem Jahr getragen haben: an die Besucher, die Bands und Musiker, die Wirte rund um den Marktplatz und die IG Altstadt. Besonders hob er sein eigenes Organisationsteam hervor. Gemeinsam mit Norbert Zimmer und den weiteren Mitstreitern habe man über die gesamte Saison hinweg eng zusammengearbeitet und erneut ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt.
Die Anerkennung kam unmittelbar zurück: Bevor Brass Machine ihren Auftritt begann, wurden Konrad und sein Team mit kräftigem Applaus von den Besuchern bedacht und von der Bühne verabschiedet. Danach gehörte der Abend ganz der Musik.
Brass Machine sorgt für volles Haus
Brass Machine lieferte den passenden Schlusspunkt unter den regulären „Querbeat“-Sommer. Mit ihrem kraftvollen Sound traf die Formation den Nerv des Publikums und sorgte auf dem dicht gefüllten Marktplatz für beste Stimmung. Gerade diese Abende haben den Homburger Musiksommer auch 2026 geprägt: Live-Musik mitten in der Altstadt, freier Eintritt und ein Publikum, das längst nicht nur aus Homburg kommt.
Wer am Freitag dabei war, bekam jedenfalls keinen leisen Abschied geboten. Stattdessen wurde noch einmal gefeiert – und das mit dem Wissen, dass die Saison überraschend noch zwei weitere Kapitel bekommt.
Andreas Nagel und Live Peace zum Abschluss
Am kommenden Freitag, 18. September, steht zunächst Andreas Nagel & Band auf der Bühne. Unter dem Motto „ABBA bitte mit Sahne“ treffen dabei zwei große musikalische Welten aufeinander. Nagel präsentiert zunächst eine Hommage an Udo Jürgens, bevor im zweiten Teil die großen ABBA-Hits folgen.
Einen Tag später, am Samstag, 19. September, wird der Historische Marktplatz Teil der weltweiten Initiative Live Peace. Von 17 bis 21 Uhr stehen Oku and the Reggaerockers sowie Awajije auf der Bühne. Die Veranstaltung verbindet Musik mit einem internationalen Zeichen für Frieden.
Damit endet der Homburger Musiksommer in diesem Jahr später als ursprünglich vorgesehen. Nach dem prall gefüllten Freitagabend mit Brass Machine dürfte allerdings kaum jemand etwas gegen diesen Nachschlag einzuwenden haben.
Alle Bilder: Friedel Simon


































































































