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Fünf Tage lang steht Einöd im Zeichen der Geselligkeit: Vom 18. bis 22. September lädt die Enedder Kerb 2026 wieder zum Feiern ein. Das traditionsreiche Fest verspricht ein Programm, das Musik, Unterhaltung und gemütliches Beisammensein für Jung und Alt vereint.

Den Auftakt macht der Freitagabend. Ab 20 Uhr heizen Die Konsorten im Festzelt ein und läuten damit die Festtage stimmungsvoll ein. Wer den Start verpasst, bekommt in den folgenden Tagen reichlich Gelegenheit, das Nachsehen zu vergessen.

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Am Samstag rückt der offizielle Teil in den Mittelpunkt. Um 18 Uhr wird das Fass angestochen, ehe zwei Stunden später die Band Elliot die Bühne betritt. Wenn die Dämmerung hereinbricht, erwartet die Besucher der wohl eindrucksvollste Moment des Wochenendes: ein großes Feuerwerk, das den Himmel über dem Festplatz erleuchtet.

Der Sonntag gehört ganz der Tradition. Um 13 Uhr setzt sich der Festumzug durchs Dorf in Bewegung, bevor um 15 Uhr auf dem Dorfplatz die Kerberedd gehalten wird. Diese humorvoll-augenzwinkernde Ansprache gehört seit jeher zu den festen Ritualen des Festes und bringt das Dorfgeschehen auf die Schippe.

Auch die letzten Festtage halten liebgewonnene Bräuche bereit. Am Montag ziehen die Straußis durch die Straßen und tragen die Kerb-Stimmung direkt in die Häuser der Einöder. Tags darauf laden die Straubuwe und -mäde am Dienstag zu Kaffee und Kuchen ins Festzelt ein.

Zum Abschluss folgt schließlich der wohl eigenwilligste Programmpunkt: Bei Einbruch der Dämmerung wird die Kerb feierlich zu Grabe getragen. Mit dieser symbolischen Beerdigung klingen die fünf Festtage aus, bevor das Dorf im kommenden Jahr erneut zusammenkommt.

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