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Symbolbild - Foto: Leo_65
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Die ehrenamtlichen Kräfte der Bexbacher Feuerwehr sollen künftig mehr Rückendeckung bekommen. Die SPD-Stadtratsfraktion hat einen Antrag eingebracht, der die Stadtverwaltung dazu verpflichten würde, gemeinsam mit der Wehrführung zu prüfen, welche zusätzlichen hauptamtlichen Strukturen die Freiwillige Feuerwehr entlasten könnten. Das erklärte Ziel: die Einsatzfähigkeit der Wehr auch auf lange Sicht zu sichern.

Der Hintergrund ist eine spürbar gewachsene Beanspruchung. Die Anforderungen an die Freiwillige Feuerwehr sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, und besonders der trockene, heiße Sommer hat die Grenzen des rein ehrenamtlichen Systems offengelegt. Wenn sich die Einsätze häufen, geraten immer dieselben Menschen an ihre Belastungsgrenze.

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Genau davor warnt Manfred Metzinger, der für die SPD sowohl im Stadt- als auch im Kreistag sitzt. „Unsere Feuerwehr ist rund um die Uhr für die Menschen in Bexbach da. Dieses Engagement ist unbezahlbar – aber wir dürfen nicht erwarten, dass immer dieselben Ehrenamtlichen immer mehr Belastungen schultern“, so Metzinger. Es gehe darum, dass die Feuerwehrleute dauerhaft einsatzfähig blieben und ihr Engagement mit Familie und Beruf vereinbaren könnten.

Die Sozialdemokraten betonen, dass hauptamtliche Unterstützung keine Konkurrenz zum Ehrenamt sein soll. Fraktionssprecher Jan Hornberger bringt die Stoßrichtung auf den Punkt: „Wir wollen das Ehrenamt nicht ersetzen – wir wollen es entlasten.“ Bezahlte Kräfte könnten bei technischen, organisatorischen und logistischen Aufgaben einspringen und so den ehrenamtlichen Einsatzkräften den Rücken freihalten. Die dadurch gewonnene Zeit ließe sich in Ausbildung, Übungen und den eigentlichen Einsatzdienst investieren.

Einen ersten Schritt in diese Richtung hat die Stadt bereits getan: Mit der Einrichtung einer zweiten hauptamtlichen Gerätewartstelle wurde die Wehr punktuell entlastet. Angesichts der steigenden Anforderungen soll nun jedoch geprüft werden, ob darüber hinaus weiterer Bedarf besteht. Die SPD will dabei genau hinschauen, welche Aufgaben heute von Ehrenamtlichen getragen werden, wo die größten Lasten liegen und welche hauptamtlichen Modelle sich für Bexbach überhaupt eignen.

Die Fraktion drängt auf vorausschauendes Handeln, statt erst bei Personalmangel gegenzusteuern. „Wer das Ehrenamt dauerhaft sichern will, muss diejenigen unterstützen, die es tragen“, machen Metzinger und Hornberger gemeinsam deutlich. Eine starke Feuerwehr brauche starke ehrenamtliche Strukturen – und dafür müsse die Stadt die passenden Rahmenbedingungen schaffen. Konkret fordert die SPD nun eine Prüfung, welche zusätzlichen Stellen oder Unterstützungsmodelle nötig wären und welche personellen wie finanziellen Folgen damit verbunden sind.

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