An den Grundschulen Kirrberg, Luitpold und Langenäcker fällt seit kurzem ein neues Detail auf dem Schulhof ins Auge: Reihen moderner Fahrradständer mit Stromanschlüssen, die zeigen, dass sich hier beim Thema Mobilität etwas bewegt. Die Stadt Homburg hat an den drei Standorten neue Abstellanlagen mit Lademöglichkeiten für E-Bikes errichten lassen und setzt damit verstärkt auf das Fahrrad im Schulalltag.
Die Anlagen wurden in den vergangenen Wochen fertiggestellt und sind die ersten ihrer Art an Homburger Grundschulen. Jede der drei Schulen erhielt 16 neue Anlehnbügel, die komplett als Neubau installiert wurden. Damit stehen den Kindern deutlich mehr gut gesicherte Abstellplätze zur Verfügung als bisher.
Nach Angaben der Stadt erfüllen die neuen Anlehnbügel die Anforderungen des ADFC. Sie sollen eine erhöhte Sicherheit bieten und ermöglichen, Fahrräder stabil anzulehnen und zugleich besser vor Diebstahl zu schützen. Im Vergleich zu älteren Systemen können Räder an mehreren Punkten angeschlossen werden, was insbesondere teurere Modelle besser sichert.

Ergänzt werden die Bügel an allen drei Schulen durch Ladeeinrichtungen für E-Bikes. Die elektrischen Anschlüsse wurden von den städtischen Elektrikern eingerichtet, die Montage der Abstellanlagen selbst übernahm eine externe Firma. Diese war zuvor nach einem Preisvergleich als wirtschaftlichster Anbieter ausgewählt worden.
Insgesamt investierte die Stadt 17.000 Euro in die Ladeinfrastruktur und 38.000 Euro in die Unterstell- und Abstellanlagen. Unterstützt wird das Projekt durch das Land über das Programm „Nachhaltige Mobilitätsstrategie“, kurz NMOB – Stadt und Land. Gefördert werden 40 Prozent der Kosten für die Ladeeinrichtungen sowie 75 Prozent der Ausgaben für Unterstell- und Abstellanlagen.
Mit der Maßnahme verfolgt die Stadt das Ziel, den Radverkehr im Umfeld der Schulen zu stärken und Schülerinnen und Schülern sichere und zeitgemäße Bedingungen für den Weg mit dem Rad zu bieten. Moderne Abstellanlagen sollen dazu beitragen, dass Fahrräder häufiger genutzt werden und Eltern die Fahrt mit dem Auto zumindest gelegentlich ersetzen.
Die Verwaltung blickt bereits auf die nächsten Schritte: Für das Jahr 2026 ist geplant, weitere Schulen mit vergleichbaren Anlagen und Lademöglichkeiten auszustatten. Voraussetzung dafür ist, dass das Land neue Fördermittel im Rahmen des Programms NMOB – Stadt und Land 2026 bereitstellt. Auf diese Weise soll der Radverkehr für Schüler insgesamt attraktiver werden und der Ausbau nachhaltiger Mobilität im Schulbereich schrittweise vorankommen.






















