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Mit seiner Mischung aus Musik, Humor und Geschichten sorgte Marcel Adam gemeinsam mit seinem Trio für einen unvergesslichen Abend auf der Klosterruine Wörschweiler – vor vollem Haus und bester Stimmung.

Es war der vorletzte Termin der Reihe Kultur im Museum, und er hätte kaum stimmungsvoller ausfallen können. Am Donnerstagabend, 7. August, strömten zahlreiche Gäste zur Klosterruine über Wörschweiler, wo Chanson-Urgestein Marcel Adam und seine beiden Bandkollegen – die „Christians“ – auftraten. Schon lange vor Konzertbeginn war klar: Hier wird’s voll. Und das aus gutem Grund.

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Marcel Adam präsentierte ein Programm, das weit über Musik hinausging. Seine Lieder waren gespickt mit persönlichen Anekdoten, pointierten Beobachtungen und einem feinen Gespür für Zwischenmenschliches. Mit viel Charme und einem Hauch Selbstironie berichtete er etwa, wie ein Chanson entsteht, sprach über seine Mutter und erzählte augenzwinkernd von den Eigenheiten der Pfälzer, Saarländer und Elsässer. Das Publikum dankte es ihm mit kräftigem Applaus – immer wieder.

Auch Bürgermeister Manfred Rippel war vor Ort und begrüßte die Gäste sowie die Musiker persönlich. In seiner kurzen Ansprache dankte er der Familie Nesselberger, dem Helferteam vor Ort sowie dem Förderverein Klosterruine, die gemeinsam mit der Homburger Kulturgesellschaft das Konzert ermöglicht hatten. Die Klosterruine sei ein „besonderer Ort“, so Rippel, der einmal mehr zeige, „wie kulturelles Leben auch an ungewöhnlichen Plätzen gedeihen kann“.

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Veranstaltungsreihe mit starkem Sommer

Mit dem Konzert in Wörschweiler neigt sich die diesjährige Ausgabe von „Kultur im Museum“ dem Ende zu – eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Wie Norbert Zimmer von der Homburger Kulturgesellschaft erklärte, sei man „total zufrieden – sowohl was die Zuschauerzahlen als auch das Wetter angeht“. Die Qualität des Programms habe sich herumgesprochen, und das Publikum sei entsprechend zahlreich erschienen.

Zimmer betonte: „Unsere Veranstaltungen sprechen ein breites Publikum an. Gerade die über 30- oder 40-Jährigen haben wieder richtig Lust auf Live-Events – das hat man auch zuletzt in Jägersburg bei den Wonderfrolleins gesehen. Regen hin oder her – die Leute bleiben.“

Finale mit „Morley“ in Schwarzenacker

Am 21. August steht das Finale der Reihe an – mit einem besonderen musikalischen Gast: „Morley“, ein Trio aus Köln, das mit mehrstimmigem Folkpop und handgemachter Musik überzeugt. Norbert Zimmer freut sich darauf besonders: „Das sind drei ausgezeichnete Musikerinnen und noch bessere Sängerinnen. Sie haben vor Kurzem beim Traumzeit-Festival in Duisburg gespielt – und das nicht irgendwo, sondern auf der großen Hochofenbühne.“ In Schwarzenacker werden sie ihre eigene Mischung aus Folk, Pop und Eigenkompositionen präsentieren.

Karten erhältlich

Das Konzert von Morley findet im Innenhof des Römermuseums Schwarzenacker statt. Die Kapazität ist begrenzt – rund 120 Plätze sind verfügbar. Karten sind im Vorverkauf bei der Tourist-Info, über Ticket-Regional und an der Abendkasse erhältlich.

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Alle Bilder: Friedel Simon

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