Bild: Maria Müller-Lang

Es ist fast schon Tradition, dass der Oberbürgermeister die Kinder in der Ferienfreizeit, die von der Stadt St. Ingbert in Kooperation mit dem Saarpfalz-Kreis organisiert wird, besucht. So auch in diesem Sommer, diesmal in Begleitung von Nadine Backes, der Beigeordneten für Kinder und Bildung bei der Stadtverwaltung, die diesen Termin sehr gerne wahrnahm: „Das Ferienprogramm der Stadt ist eine ideale Ergänzung zur Ferienbetreuung der FGTS, so können berufstätige Eltern einen großen Teil der Sommerferien abdecken.“

Das Team um Jörg Henschke und Julia Klesen hat sich wieder einiges einfallen lassen, um den Kindern zwei tolle Ferienwochen zu bieten. Beide können mit ihrer jahrelangen Erfahrung aus dem Vollen schöpfen und wissen genau, womit sie die Kinder begeistern können. „Der organisatorische Arbeitsaufwand aufgrund der Abstands- und Hygieneregeln im Vorfeld war enorm, aber ein Absagen des Ferienprogramms kam für uns eigentlich nie in Frage“, erzählt Jugendpfleger Jörg Henschke beim Besuch von Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer und Nadine Backes. Das Ferienprogramm wird in der Regel für 40 Kinder angeboten. In Zeiten von Corona wurde jeweils an vier Standorten gleichzeitig mit je zehn Kindern, drei Betreuern und einer pädagogischen Fachkraft geplant. Die verschiedenen Gruppen wechseln täglich die Standorte, die jeden Abend gereinigt und desinfiziert werden müssen. So durchlaufen alle Kinder während der Ferienwoche das gleiche Programm.

Bei seinem Besuch auf dem Verkehrsübungsplatz in Rohrbach, wo die Kids mit viel Spaß einen Inline Skate Kurs absolvierten, begrüßte der Chef der Verwaltung die Kinder ganz herzlich: „Es macht Spaß zu sehen, wie viel Freude ihr an dem Inliner Kurs habt. Ich bin sicher, ihr werdet in dieser Woche noch sehr viel erleben, denn euch erwartet ein super abwechslungsreiches Programm. Viel Spaß dabei!“ Besonders dankte er den Jugendpflegern Jörg Henschke und Julia Klesen, die sich den Corona-Herausforderungen gestellt haben.

Weiterhin stand für die Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren noch ein Besuch bei der Feuerwehr, eine Spielplatztour, ein Besuch im Zoo, eine Eselwanderung, ein Kreativworkshop und – als krönender Abschluss – der Besuch der Völklinger Hütte auf dem Programm.

Tränen gab es am ersten Tag in einer anderen Gruppe, als die Kinder sich nach einer dreieinhalbstündigen Wanderung von dem Esel verabschieden mussten. Vielleicht wäre das sogar ein Geheimtipp für so manche Eltern: Einfach die Kinder hinter einem Esel oder einem Lama herlaufen lassen. Denn dann vergessen sie meistens, dass sie gerade wandern.

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