Symbolbild

Die ohnehin schon schwierige Lage von obdachlosen Menschen hat sich durch die Corona-Krise massiv verschlechtert. Orte, wie z.B. Geschäfte oder Schnellimbisse, an denen sie sich sonst kurz aufwärmen oder ausruhen kann, haben seit Monaten geschlossen.

In den Innenstädten sind weniger Menschen, die sonst kleine Beträge für ein warmes Mittagessen spenden, unterwegs. Aufgrund der Ansteckungsgefahr können Notunterkünfte nur gering ausgelastet werden, wodurch die Gefahr steigt, dass Menschen nachts auf der Straße schlafen müssen. Ende Februar 2020 erfror ein obdachloser Mensch in Saarbücken, eine Tragödie, die sich nicht wiederholen darf:

Kira Braun
Landesvorsitzende JUSOS SAAR
Quelle: JUSOS SAAR

„Die eisige Kälte birgt eine große Gefahr für Menschen ohne Obdach. Es ist unverständlich, dass die Hotels im Saarland leer stehen und deren Kapazitäten nicht für Hilfsbedürftige genutzt werden. Die Hilfsorganisationen im Saarland, die wahnsinnig tolle Arbeit leisten, dürfen in dieser schwierigen Zeit nicht alleine gelassen werden.“, so Kira Braun, die Landesvorsitzende der Jusos Saar. Die Jusos an der Saar fordern daher das Sozialministerium auf, sich innerhalb der Landesregierung für die Anmietung von Hotels einzusetzen.

 

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