Nach mehreren Gesprächen in jüngster Zeit zwischen der Verwaltungsspitze des Homburger Rathauses unter Leitung von Bürgermeister Michael Forster sowie Investor Dieter Leismann, Geschäftsführer der Projektentwicklung Vauban-Carrée GmbH, wird nun erklärt, dass das Gesamtkonzept einer möglichen Bebauung zweier zentral gelegener Grundstücke in der Homburger Innenstadt aufgegeben wird.

Die geplante Bebauung auf dem Vauban-Carrée sei für Dieter Leismann aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung, der zunehmend schwierigen Situation im Einzelhandel und auch der hohen Grundstückswerte wirtschaftlich nicht darstellbar, wie er erklärt. „Seit Ausbruch der Pandemie muss man alle Planungen überdenken und der unsicheren Zukunft anpassen“, teilt Leismann mit und bedauert die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie die pandemiebedingte Zeitverzögerung: „Es ist sehr bedauerlich, dass ein wirklich schönes Projekt für Homburg in der gegenwärtigen Situation nicht umsetzbar ist.“

An den Gesprächen haben neben Bürgermeister Michael Forster und dem Investor auch Vertreter des Bau- und des Rechtsamts der Stadtverwaltung sowie der Geschäftsführer der Homburger Parkhaus und Stadtbus GmbH (HPS), Ralf Weber, teilgenommen. Die HPS ist Eigentümerin der Grundstücke.

Im Lauf der Verhandlungen sei klar geworden, dass die Entwicklung der Innenstädte ein Umdenken bei den Projekten erforderlich mache. „Damit“, so erklärt Bürgermeister Michael Forster, „ist eine Gesamtlösung für das Vauban-Carrée und den Bereich der Gerberstraße vom Tisch.“ Die Stadt werde nun versuchen, das Vauban-Carrée eigenständig zu vermarkten, während für das Grundstück in der Gerberstraße mit dem Investor nach einer Lösung gesucht wird.

Bei dem so genannten Vauban-Carrée handelt es sich um ein rund 2.500 Quadratmeter großes Grundstück zwischen der Tal-, der Gerber- und der Schanzstraße. Das überplante Grundstück an der Gerberstraße hinter dem Gothaer-Haus hat eine Größe von etwa 3.300 Quadratmetern.

 

 

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