Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) besucht am 04.04.2021 gemeinsam mit Bundesverteidungsminsterin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Monika Bachmann (CDU), saarländische Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, das Impfzentrum Bundeswehr in Lebach. Foto: Oliver Dietze

Das Impfzentrum der Bundeswehr im Saarland startete am Ostersonntag seinen 24- Stunden-Betrieb. Bis zu 108 Soldatinnen und Soldaten nehmen ab sofort rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche in einem Drei-Schicht-Betrieb bis zu 1.000 Impfungen pro Tag vor.

Am Freitag wurden die Termine zur Online-Buchung freigeschaltet, innerhalb von nur wenigen Stunden wurden 10.000 Nachttermine gebucht. Bis zum 2. Mai sind zusätzlich zu den bereits vorhandenen Impfterminen in Lebach alle Nächte und auch die Sonntage im 24/7 Schichtbetrieb ausgebucht. Aus diesem Grund hat die Landesregierung weitere zusätzliche 5000 Termine bis zum 15. Mai freigeschaltet. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer überzeugte sich persönlich zusammen mit dem Ministerpräsidenten des Saarlandes, Tobias Hans, im saarländischen Lebach von der Leistungsfähigkeit des bundesweit ersten Impfzentrums in einer militärischen Liegenschaft. „Heute ist ein guter Tag! Nur mit schnellen und möglichst vielen Impfungen kommen wir einem normalen Alltag wieder näher“, so Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer nach einem Rundgang durch das Lebacher Impfzentrum. „Wir helfen mit der Bundeswehr dabei und beginnen in Lebach mit dem heutigen Sonntag mit der Tag- und Nacht-Impfaktion! Wenn genug Impfstoff verfügbar ist, können wir mit der Bundeswehr bis zu 28 Impfzentren – sieben Tage die Woche – Tag und Nacht betreiben. Ich bin für eine große nationale Impfaktion, wenn jetzt die vielen Lieferungen der Impfstoffe eingehen!“

Foto: Oliver Dietze

Gleichzeitig besuchte die Verteidigungsministerin zum dritten Mal – nach ihren Truppenbesuchen im November 2019 und April 2020 – ihre Soldatinnen und Soldaten im Saarland und suchte das Gespräch mit dem vor Ort eingesetzten Personal. Die Bundeswehr stellt dazu ab sofort in Lebach medizinisches Fachpersonal vom Sanitätsversorgungszentrum in Cochem und dessen nachgeordnetem Bereich sowie Soldatinnen und Soldaten der Lebacher Luftlandeaufklärungskompanie 260 sowie des Taktischen Luftwaffengeschwader 33 aus Büchel als „Helfende Hände“ für die Impfungen bereit.

Ministerpräsident Hans informierte Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer bei ihrer Stippvisite in Lebach über den aktuellen Stand der saarländischen Impfkampagne und bedankte sich für die außerordentliche Unterstützung der Bundeswehr im Saarland: „Die Impfungen sind unsere beste Chance, die Pandemie nachhaltig zu überwinden. Wir geben deshalb alles, um die derzeit vorhandenen Dosen schnellstmöglich zu verimpfen. Das schaffen wir nur dank des großen persönlichen Einsatzes der Mitarbeitenden in den Impfzentren. Dank Annegret Kramp-Karrenbauer und der Bundeswehr können wir bei den Impfungen noch schneller Fortschritte machen und allen Menschen, die auf der Impfliste stehen, mehr Flexibilität bei der Terminvergabe ermöglichen. Egal, ob es ums Impfen, Testen oder Hilfe bei der Kontaktnachverfolgung geht: Die Bundeswehr ist da, wo sie gebraucht wird. Die Soldatinnen und Soldaten haben nicht nur während der Corona- Pandemie bewiesen, dass wir uns auf sie verlassen können.“

Foto: Oliver Dietze

Die „Nachttermine“ im Lebacher Impfzentrum – also Impftermine zwischen 22:00 Uhr und 07:00 Uhr – können seit Freitag von berechtigten Personen der Priorisierungsgruppen 1 und 2 rund eine Woche lang über das Online-Buchungsportal des Saarlandes (www.impfen-saarland.de) gebucht werden. Die nächtlichen Impftermine können zunächst im Zeitraum des Pilotprojekts – vom 4. April bis zum 2. Mai – frei gewählt werden, sofern Termine verfügbar sind. Die Zweitimpfung findet automatisch nach sechs Wochen am gleichen Wochentag und zur selben Uhrzeit wie die Erstimpfung statt. Zum 1. März war das Impfzentrum der Bundeswehr in der Graf-Haeseler-Kaserne in Lebach gestartet. Auf Antrag des saarländischen Gesundheitsministeriums wurde in der dortigen Bundeswehrliegenschaft ein viertes Impfzentrum – neben den Zentren in Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen – für das Saarland errichtet.

 

 

 

 

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