Symbolbild

Bereits wenige Tage nachdem die Möglichkeit zur Eintragung auf die Impfliste besteht, haben sich rund 40% der anspruchsberechtigten Lehrkräfte von Grund- und Förderschulen sowie Personal in den Kindertagesstätten eingetragen. 

Dazu Gesundheitsministerin Monika Bachmann: „Aus dem Bereich der Grund- und Förderschulen sind bereits 2.836 Personen und im Bereich der Kitas 2.695 Personen auf der Impfliste eingetragen. Da diese Personengruppe zwischen 18 und 65 Jahren alt ist, können wir eine sehr schnelle Terminvergabe mit dem vorgesehenen Impfstoff in Aussicht stellen.“

Saarland mit bundesweiter Vorreiterrolle bei Verimpfung von AstraZeneca 

Zur aktuellen Debatte im Bund, dass der Impfstoff AstraZeneca nicht zügig genug verimpft wird sagt Gesundheitsministerin Monika Bachmann: „Nach Hamburg sind wir bundesweit in einer Vorreiterrolle was die Verimpfung des Impfstoffes AstraZeneca angeht. Wenn andere Bundesländer Probleme mit der Verimpfung der gelieferten Mengen haben, trifft dies auf das Saarland aktuell nicht zu.“

FDP Saar fordert ein verbessertes Impfkonzept für das Saarland

Dr. Helmut Isringhaus, stellvertretender Landes-Vorsitzende der FDP Saar
Quelle: www.shg-kliniken.de

Inzwischen steigt durch Zahlen aus Israel die Wahrscheinlichkeit, dass das Impfen mit dem BioNTech-Impfstoff auch bewirkt, dass die Übertragbarkeit gestoppt wird. Das macht das schnelle Impfen noch wichtiger. Da anzunehmen ist, dass bald genügend Impfstoff vorhanden sein wird, müsse aus Sicht der FDP jetzt sichergestellt werden, dass schnellstmöglich viele Bürger geimpft werden. Das bisherige Impfkonzept der Landesregierung ist nicht ausreichend und muss dringend überarbeitet werden. Dazu Dr. Isringhaus, stellvertretender Landesvorsitzender der FDP Saar und gesundheitspolitischer Sprecher: „Die Hoffnung, dass geimpfte Personen vor Infekt geschützt sind und auch nicht andere Personen anstecken können, ist eine wichtige Vision, die die Lockerung der Corona-Maßnahmen möglich machen wird. Wir müssen deshalb alles daransetzen, das Impfen zu verbessern. Das Gesundheitsministerium muss zügig ein verbessertes Impfkonzept vorlegen. AstraZeneca sollte hierbei ohne Priorisierung verimpft werden können. Lieber schnell viele impfen, als durch bürokratische Prioritätenlisten einen Impfstau verursachen. Zudem müssen auch niedergelassenen Ärzte oder Betriebsärzte ihre Patienten impfen können. Für die Koordinierung brauchen wir ein Nationales Impfportal in Form eines Online-Tools, das die Impftermine bei Impfzentren und Ärzten koordiniert und verlässlich vergibt. Ebenso ist ein bundesweites Tool für das Impfstoffmanagement notwendig, mit dem die Versorgung besser gewährleistet werden könnte und der Einsatz an den Impfstellen besser koordiniert werden könnte. Auch die Einführung eines elektronischen Impfausweises ist dringend notwendig“.

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