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Die öffentliche Verwaltung in Deutschland ist in zwei Jahren Pandemie nicht nur notgedrungen ins Homeoffice umgezogen, sondern dank des damit verbundenen Digitalisierungsschubs auch resilienter geworden. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam der Universität Potsdam, das dafür mehr als 1.100 Verwaltungsmitarbeitende auf verschiedenen Ebenen der Verwaltung befragt hat. Die Ergebnisse seiner Studie hat das Team nun im renommierten Journal „Public Management Review“ veröffentlicht.

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Das Team um Dr. Caroline Fischer, Prof. Dr. John Siegel, Prof. Dr. Isabella Proeller und Nicolas Drathschmidt hat für seine Studie untersucht, wie sich die pandemiebedingte Umstellung auf Homeoffice und mobiles Arbeiten auf die individuelle und organisationale Resilienz in der öffentlichen Verwaltung auswirkt. In ihrem Artikel „Resilience through digitalisation: How individual and organisational resources affect public employees working from home during the COVID-19 pandemic“ kommen die Forschenden zu dem Schluss, dass sich der öffentliche Sektor in der Krise behaupten konnte und die Umstellung auf Homeoffice weniger anspruchsvoll verlief als erwartet.

„Für die Verwaltungspraxis bedeutet dies, dass Führung in Krisenzeiten und im Homeoffice entschei-dend ist, um die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung aufrechtzuerhalten“, sagt Isabella Proeller, Professorin für Public und Nonprofit Management an der Universität Potsdam. „Gleichzeitig müssen Führungskräfte und Verwaltungsorganisationen ihren Beschäftigten ausreichend Autonomie gewähren und sie auf eine digitale Arbeitsweise vorbereiten. Wenn dies der Fall ist, kann man von einer resilienten digitalen Verwaltung im Homeoffice sprechen.“

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