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Mehr als 33.000 Kinder haben seit dem Jahr 2012 den Fußball für sich entdeckt – nicht im Verein, sondern mitten im Schulalltag. Genau diese Erfolgsgeschichte schreiben die IKK Südwest und der Fußballverband Rheinland (FVR) nun weiter: Beide Partner verlängern ihre langjährige Zusammenarbeit beim Projekt „Fußball macht Schule“, das Bewegung und Gesundheitsförderung fest im nördlichen Rheinland-Pfalz verankert.

Die Zahlen zeigen, wie weit die Initiative inzwischen reicht. Aktuell laufen 114 Fußball-AGs an 73 Ganztagsschulen, jedes Jahr nehmen mehr als 2.400 Schülerinnen und Schüler teil. Betreut werden sie von lizenzierten Übungsleitern, die neben dem sportlichen Training auch Teamgeist und Fairplay vermitteln. Der Grundgedanke dahinter ist simpel: Wer früh in Bewegung kommt, bleibt eher aktiv.

Für Professor Dr. Jörg Loth, Vorstand der IKK Südwest, ist die Schule der entscheidende Ort, um diesen Impuls zu setzen. „Die Schule ist der Schlüsselort, um Kinder unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund für einen aktiven, gesunden Lebensstil zu begeistern“, sagt er. Man nutze die Faszination des Fußballs, um spielerisch Gesundheitskompetenz zu vermitteln und so bereits im Kindesalter den Grundstein für ein gesundes Leben zu legen.

Doch das Projekt wirkt über den Schulhof hinaus. Weil ehrenamtliche Kräfte die Betreuung von Nachmittagsangeboten an Ganztagsschulen oft kaum allein stemmen können, übernimmt der FVR die gesamte Organisation und Besetzung der Arbeitsgemeinschaften. So entsteht eine Brücke zwischen Schule und organisiertem Vereinssport. Knapp 3.000 Kinder fanden auf diesem Weg seit 2012 dauerhaft den Weg in einen Fußballverein der Region – das sind rund 250 Eintritte pro Schuljahr.

FVR-Präsident Gregor Eibes spricht von einer Herzensangelegenheit, die weit über sportliche Erfolge hinausreiche. „Auf dem Platz vermitteln wir Werte fürs Leben: Gemeinsinn, Fairplay und Toleranz stehen bei uns an erster Stelle und prägen die Persönlichkeit der Kinder“, betont er. Mit der IKK Südwest habe man den idealen Partner, um diese Schnittstelle zwischen Schule und Verein nachhaltig zu stärken.

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Inhaltlich hat sich das Konzept dabei längst vom reinen Kicken gelöst. In vier ausgewählten Schulen pro Schuljahr bringen Experten der Krankenkasse gezielte Gesundheitstrainings direkt in die AGs. Die Kinder lernen praxisnah die drei Säulen einer gesunden Lebensführung kennen: ausgewogene Ernährung, ausreichende Bewegung und Entspannung. Sie erfahren, warum regelmäßiges Trinken wichtig ist, und erproben kurze Erholungstechniken, die ihre Konzentration im Schulalltag spürbar verbessern.

Axel Clever, Projektleiter Gesundheitsförderung bei der IKK Südwest, erklärt den Ansatz: „Sport und Bewegung entfalten ihre volle Wirkung erst im Zusammenspiel mit einem bewussten Lebensstil.“ Wenn Kinder selbst erlebten, wie eine kurze Atempause ihre Konzentration stärke oder wie viel Energie die richtige Verpflegung bringe, verinnerlichten sie diese Mechanismen fürs Leben. Ergänzt wird das Ganze durch Schulungen für AG-Leitungen sowie Workshops für Lehrkräfte, Eltern und Vereinsvertreter – damit die gesunde Botschaft auf möglichst vielen Schultern verteilt wird.

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