Foto: Lukas
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Mit Spaten, festen Schuhen und einer gehörigen Portion Gemeinschaftssinn haben Menschen aus Homburg und Ilmenau in Unterpörlitz ein Zeichen für die Zukunft des Waldes gesetzt. Rund 220 Stecklinge, Lärchen und verschiedene junge Bäumchen fanden bei strahlendem Sonnenschein ihren Platz in der Erde. Die Aktion war mehr als reine Pflanzarbeit – sie war gelebte Städtepartnerschaft.

Die Aufforstung galt als gemeinsames Projekt beider Städte und zeigte, wie eng Kooperation und praktisches Handeln zusammengehören. Was auf den ersten Blick wie eine überschaubare Pflanzaktion wirkt, hat für die Region eine Bedeutung, die weit über das Setzen einzelner Bäume hinausreicht.

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Denn der Wald ist in dieser Gegend weit mehr als Kulisse. Er prägt die Identität, bestimmt das Erscheinungsbild der Landschaft und spielt eine zentrale Rolle für das Familienleben wie auch für den Tourismus. Wer hier aufwächst oder zu Besuch kommt, verbindet die Umgebung untrennbar mit ihren bewaldeten Höhen.

Umso größer ist das Gewicht einer solchen Aufforstungshilfe. Die Beteiligten verstanden ihr Engagement als Anstoß, der jeden etwas angeht – ein Appell, Verantwortung zu übernehmen und Nachhaltigkeit nicht nur zu fordern, sondern selbst in die Hand zu nehmen.

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Besonders schätzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie leicht beim gemeinsamen Arbeiten das Gespräch in Gang kam. Zwischen den frisch gepflanzten Setzlingen entwickelten sich neue Ideen, und der Austausch zwischen den Partnerstädten gewann an Tiefe. Die lockere Atmosphäre machte aus der körperlichen Arbeit eine Gelegenheit zum Kennenlernen.

So wird deutlich, dass der Tag in Unterpörlitz nicht nur dem Wald zugutekam, sondern auch den Beziehungen zwischen Homburg und Ilmenau. Jeder gesetzte Baum steht nun sinnbildlich für eine Verbindung, die wachsen soll – über Stadtgrenzen hinweg und mit Blick auf kommende Generationen.

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