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Wie könnte die aussehen? „Da wird die Stadt ihren Beitrag dazu leisten müssen, aber auch der FC 08 Homburg wird seinen Obulus leisten müssen, wenn es um die Frage der Drittligatauglichkeit geht. Wir werden uns mit allen Vereinen, die das Stadion nutzen, zusammensetzen und die Frage der Restfinanzierung besprechen“, so Forster. Denn auch wenn es gerne anders wahrgenommen wird, die Grün-Weißen sind bei weitem nicht alleiniger Nutzer der Sportstätte. 

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Das betonte auch der 1.Vorsitzende, Herbert Eder: „Im Waldstadion ist auch der TV Homburg zuständig, hierher kommen auch die Schulen. Damit kommen die Gelder auch der gesamten Bevölkerung der Stadt Homburg zugute. Ich glaube gemeinsam sind wir stark. Und wenn wir zusammen arbeiten und alles gemeinsam angehen, werden wir viel erreichen, was der einzelne nicht erreichen kann.“ In die gleiche Richtung äußerte sich auch der Geschäftsführer des Hauptsponsors Dr.Theiss Naturwaren, Guiseppe Nardi, der mit seinem Engagement höherklassigen Fussball in der Kreisstadt erst in greifbare Nähe rückt: „Der FC 08 Homburg und der TV Homburg sind mitgliederstarke Vereine, bei denen viele Jugendliche trainieren und ausgebildet werden. Hier wird sicherlich kein Geld ausgegeben werden, dass mit Luxus zu tun hat. Es gibt viele einfache Maßnahmen wie z.B. die Überdachung der Gegentribüne und die sanitäre Situation im Fanblock. Das sind sinnvolle und bescheidene Maßnahmen. Jetzt müssen wir das Beste draus machen.“

v.l.: Prof.Dr. Peter Theiss und Geschäftsführer Guiseppe Nardi (Dr.Theiss Naturwaren) vertraten den Hauptsponsor des FC 08 Homburg

Bis dann die ersten Bautätigkeiten vorgenommen werden, kann aber noch einige Zeit vergehen. Denn erstmal hat die Stadt nun finanzielle Planungssicherheit über die erwähnten drei Millionen Euro an Fördergeldern. Der zusätzliche Eigenanteil der Stadt liegt bei 10 Prozent, also 333.000 Euro, welche Homburg über den Haushalt zuschießen muss. Gut für den städtischen Geldbeutel: Die Förderung des Landes soll über die Jahre gestreckt werden, also rund eine Million Euro pro Jahr, entsprechend dann wohl auch der Eigenanteil.

Von daher gibt es noch kein konkretes Zeitfenster, auch wenn Bürgermeister Forster betont: „Der Zeitraum ist noch nicht ganz klar, das wird noch etwas dauern. Wir sind dran an der Sache. Die bisherigen Überlegungen ermöglichen es uns, in schrittweisen Dingen vorzugehen. Wir werden nicht in einem Jahr sechs oder sieben Millionen Euro verbauen, sondern Jahr für Jahr werden Abschnitte gemacht.“ Zunächst dürften also die grundlegenden Dinge angepackt werden: Umkleidekabinen, sanitäre Anlagen und – die Fans wird es sicherlich freuen – eine Überdachung für die Gegengerade.