Ein leiser Moment im Homburger Rathaus: Mit einem Stapel frisch gedruckter Kalender unter dem Arm besuchte die Homburger Künstlerin Inge Faralisch-Schäfer Bürgermeister Manfred Rippel, um ihm ihr neuestes Projekt für das Jahr 2026 zu überreichen. Auf den Kalenderblättern: vertraute Ecken der Kreis- und Universitätsstadt, festgehalten in künstlerischen Fotografien, die sich an den Jahreszeiten orientieren und Stimmungen wie Details gleichermaßen betonen.
Seit rund fünf Jahren widmet sich Faralisch-Schäfer der Gestaltung von Homburg-Kalendern. Auch der neue Kalender für 2026 folgt diesem Konzept: Monat für Monat zeigt er Motive aus der Stadt, die jahreszeitlich passend ausgewählt wurden. „Man soll meine Liebe zu Homburg beim Anschauen der Bilder spüren“, beschreibt die Künstlerin ihren Ansatz. Zu sehen sind Orte und Ansichten, die ihr persönlich wichtig sind und von denen sie findet, dass sie den besonderen Charakter Homburgs gut wiedergeben.
Die Verbundenheit zur Stadt hat biografische Gründe. Faralisch-Schäfer ist in Homburg geboren und aufgewachsen, hat hier die Schule besucht und den Kontakt zur Heimat auch dann nicht verloren, als sie für längere Zeit im Ausland lebte. Stationen waren unter anderem Genf und verschiedene Länder in Südamerika. Dort war sie bereits künstlerisch tätig und sammelte, wie sie beim Besuch im Rathaus berichtete, viele Eindrücke und Anregungen aus unterschiedlichen Kulturen, die in ihr eigenes Schaffen eingeflossen sind. Gemeinsam mit ihrem Ehemann kehrte sie schließlich bewusst nach Homburg zurück. Heute lebt sie wieder in ihrer Heimatstadt, in der Nähe ihrer drei Töchter und Enkelkinder, mit denen sie viel Zeit verbringt.
Künstlerisch ist Faralisch-Schäfer breit aufgestellt. Neben der Fotografie arbeitet sie mit Mixed-Media-Techniken, in Öl- und Acrylmalerei sowie mit Collagen, die sie thematisch bündelt. So entstanden Werkreihen zu Themen wie „Wald, Wesen, Wandlung“, „Mensch und Tier“, „Swantasy“ oder „Dem Himmel so nah“. Ihre Arbeiten zeigt sie regelmäßig in Ausstellungen in der Region. Zuletzt waren ihre Werke in der Jahresausstellung Homburger Künstlerinnen und Künstler im Kulturzentrum Saalbau zu sehen.
Bürgermeister Manfred Rippel nutzte die Kalenderübergabe, um die Arbeit der Künstlerin zu würdigen. Er zeigte sich angetan von den Motiven und hob hervor, wie sehr der Blick von Faralisch-Schäfer die Stadt neu erschließe: „Die Motive zeigen Homburg aus ganz besonderen Blickwinkeln und machen deutlich, wie viel Liebe und Verbundenheit in diesen Bildern steckt“, sagte er. „Es freut mich sehr, dass Inge Faralisch-Schäfer ihre Heimatstadt immer wieder künstlerisch in den Mittelpunkt stellt“, so der Bürgermeister, der den persönlichen Austausch und die Gespräche über Homburger Lieblingsorte und besondere Plätze besonders schätzte.
Der Kalender 2026 ist zum Preis von 15 Euro erhältlich. Pro Exemplar werden 2 Euro an das Ronald McDonald Haus in Homburg gespendet. Verkauft wird der Kalender in der Tourist-Info der Stadt Homburg am Kreisel in der Talstraße 57a sowie in ausgewählten Geschäften in der Innenstadt. Weitere Informationen zur Künstlerin und zu ihrem Werk sind im Internet unter www.ifs-art.de zu finden.






















