Der Freiheitsbrunnen am Homburger Rondell Foto: Wolfgang Henn

In Homburg rückt im März die oft übersehene Geschichte der Frauen in den Mittelpunkt. Während klassische Stadtchroniken kaum Auskunft darüber geben, wie Homburgerinnen in früheren Jahrhunderten lebten, arbeiteten und welche Spuren sie hinterlassen haben, setzt ein Stadtrundgang des Frauenbüros des Saarpfalz-Kreises genau hier an. Am Mittwoch, 11. März, lädt das Frauenbüro im Rahmen der Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag zu einer Entdeckungstour durch die Stadt ein.

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Die Kulturwissenschaftlerin und Archäologin Helen Tepper vom Projekt „Frauenspuren im Saarpfalz-Kreis“, das mit Leader-Mitteln gefördert wird, führt ab 16 Uhr historisch Interessierte durch die Homburger Innenstadt. An mehreren Stationen geht es um das Leben von Frauen in vergangenen Zeiten – von Gräfinnen und Herzoginnen über einfache Bürgerinnen bis zu den Ehefrauen der Homburger Freiheitskämpfer Siebenpfeiffer und Wirth sowie um Lebensumstände und Schicksale jüdischer Frauen.

Treffpunkt ist das Café Frauenzimmer am Scheffelplatz 1 in Homburg. Dort beginnt bereits ab 14 Uhr das Interkulturelle Mittwochscafé. Bei Kaffee und Kuchen gibt Helen Tepper eine Einführung in das Thema und erläutert Hintergründe des Projekts. Der eigentliche Rundgang startet um 16 Uhr am selben Ort, der Besuch des Cafés ist freiwillig.

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Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung wird jedoch erbeten. Weitere Informationen und Anmeldungen sind beim Frauenbüro des Saarpfalz-Kreises, Scheffelplatz 1 in Homburg, unter Telefon (06841) 104-7138 oder per E-Mail an frauenbuero@saarpfalz-kreis.de möglich.

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