v.l.n.r.: Kunstautomaten-Geschäftsführer Andreas Petzke, UKS-Mitarbeiterin und Künstlerin Anne Kerber und HNO-Klinikdirektor Prof. Dr. Bernhard Schick Foto: Barbara Schumacher / UKS

Seit Ende November gibt es am Universitätsklinikum des Saarlandes UKS in Homburg einen Kunstautomaten. Er steht in Gebäude 6 (HNO, Urologie, Dermatologie) und bietet Mini-Kunstwerke zum kleinen Preis von 4 Euro. Ob als besonderes Geschenk an Patienten oder an sich selbst: Alle Kunstliebhaber werden an dem außergewöhnlichen Automaten fündig.

Der Kunstautomat ist ein neues Angebot, das bereits in den ersten Tagen nach der Installation auf großes Interesse gestoßen ist. Der umfunktionierte Zigarettenautomat wird von einer Berliner Firma betrieben und regelmäßig mit neuen, kleinen Kunstüberraschungen befüllt. Es gibt kleine Bilder, Objekte und Zeichnungen aus vielfältigen Materialien. Mit jedem gezogenen Kunstwerk erhält man einen Beipackzettel, der einen kleinen Einblick in das Leben und Werk des Künstlers gibt. Der Automat wird sowohl mit Werken von regionalen als auch mit denen von überregionalen Künstlern bestückt.

Als Standort wurde der Eingangsbereich von Gebäude 6 gewählt – ein Gebäude, das für alle Kunstinteressierten der Region ein bekannter Anlaufpunkt ist. Denn dort finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen statt, die sowohl von der Klinik für Urologie und Kinderurologie  als auch der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde organisiert werden. 

Der Vorschlag, einen Kunstautomaten aufzustellen, kam von UKS-Mitarbeiterin und Künstlerin Anne Kerber. Prof. Schick, vormaliger Ärztlicher Direktor des UKS, zeigte sich begeistert: „Ich bin Kunstliebhaber und habe diese tolle Idee von Anfang an sehr gerne unterstützt.“ Alle Beteiligten freuen sich darüber, dass der Kunstautomat so positiv wahrgenommen wird und Kunstinteressierten, Schenkenden und Beschenkten sicherlich auch zukünftig noch viel Freude bereiten wird.

Vorheriger ArtikelSaarpfalz-Kreis | Aktion „Helden des Alltags“: 2.100 Euro für den Kreisfeuerwehrverband Saarpfalz e. V.
Nächster ArtikelHomburg |  Frauenkabarett zeigt „Neues aus dem Spätmittelalter“

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Bitte kommentieren sie.
Bitte geben sie ihren Namen ein.