Foto: Daniel Fuchs
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Ein Großbrand hat in der Nacht in Homburg-Beeden ein Wohnhaus vollständig zerstört. Gegen 1.18 Uhr wurden die ersten Einsatzkräfte alarmiert. Schon beim Eintreffen war klar, dass die Lage deutlich größer war als zunächst gemeldet: Eine Garage, zwei Fahrzeuge sowie der Anbau eines Wohnhauses standen in Vollbrand. Die Alarmierung wurde entsprechend erhöht.

Besonders kritisch war die Situation, weil sich im Bereich der Flammen mehrere Gasflaschen befanden. Unter massivem Löscheinsatz von beiden Hausseiten und mit drei Einsatzabschnitten versuchte die Feuerwehr, ein direkt angebautes Nachbarhaus vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Das gelang weitgehend: Bis auf einzelne Brandschäden konnte das Nachbarhaus gesichert werden. Das betroffene Wohnhaus selbst war jedoch nicht mehr zu retten.

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Zwei Gasflaschen konnten noch rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich geborgen und anschließend in einem Wasserbad gekühlt werden. Zwei Personen waren direkt von Brand und Rauchgasen betroffen und wurden vor Ort medizinisch versorgt. Die Nachlöscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin, unterstützt wurden die Einsatzkräfte dabei auch durch den Teleskopmast der Werkfeuerwehr Bosch.

Foto: Daniel Fuchs

In der Spitze waren mehr als 50 Einsatzkräfte vor Ort. Beteiligt waren alle fünf Homburger Löschbezirke sowie die Werkfeuerwehr Bosch. Während des Einsatzes stellte die Feuerwehr Bexbach den Grundschutz für die Stadt Homburg sicher und hielt eine Einsatzbereitschaft in Homburg aufrecht.

Parallel zog eine Unwetterwarnung für den Bereich der Stadt Homburg auf. Deshalb wurden die Löschbezirke Kirrberg und Einöd bis etwa 4.30 Uhr einsatzbereit in ihren Gerätehäusern vorgehalten, mussten unwetterbedingt aber nicht mehr ausrücken. Zur Sicherung des Brandobjekts gegen Regen wurde eine Plane auf dem Dach festgezurrt. Gegen 5 Uhr waren alle Einsatzmaßnahmen beendet. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe lagen zunächst keine weiteren Angaben vor.

 

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