Symbolbild

Der Internationale Tag der Pflege wird seit 1967 jährlich am 12. Mai begangen. Der Tag erinnert an den Geburtstag von Florence Nightingale, die Pionierin der modernen Krankenpflege.  Ihr zu Ehren rufen Pflegende weltweit einmal im Jahr dazu auf, öffentlich ein Zeichen für gute Pflege zu setzen. Auch Gesundheitsministerin Bachmann betont die Wichtigkeit der Pflegekräfte für die Gesellschaft. 

„Es ist wichtig, dass es einen Tag im Jahr gibt, der auf die Pflegenden aufmerksam macht. Pflegekräfte leisten in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr unverzichtbare Arbeit. Auch seit einem Jahr – während der Corona-Pandemie – leisten sie Großartiges. Anlässlich des Internationalen Tags der Pflege möchte ich mich ausdrücklich bei allen in der Pflege Tätigen für ihre wichtige Arbeit danken“, betont Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Seit 2020 gibt es im Saarland die generalistische Pflegeausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann. Mit dem Pflegeberufegesetz wurden die drei Berufe der Alten-, Kinder- und Krankenpflege zu einer gemeinsamen, generalistischen Ausbildung zur Pflegefachkraft zusammengeführt. Die generalistische Pflegeausbildung ist eine dreijährige Fachkraftausbildung mit Unterricht an einer Pflegeschule sowie der praktischen Ausbildung bei einem Ausbildungsbetrieb und weiteren Einrichtungen aus unterschiedlichen Pflegebereichen. Die Auszubildenden werden befähigt, Menschen aller Altersstufen und in allen Versorgungsbereichen zu pflegen, das heißt im Krankenhaus, in einer Pflegeeinrichtung oder ambulant in der Wohnung von Pflegebedürftigen. Der Abschluss wird automatisch in allen Ländern der Europäischen Union anerkannt.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im Juni 2020 im Saarland rund 15.600 Frauen und Männer in Gesundheits- und Krankenpflegeberufen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Das entspricht einem Anstieg von 300 Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr. Weitere 1.500 Menschen waren als Spezialistinnen beziehungsweise Spezialisten oder Expertinnen beziehungsweise Experten in den Berufen der Gesundheits- und Krankenpflege tätig. Dazu betont die Ministerin abschließend: „Gemeinsam müssen wir dafür Sorge tragen, dass der Pflegeberuf weiter an Attraktivität gewinnt und die Wertschätzung der Gesellschaft erhält, die er verdient!“

 

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