Foto: Thorsten Wolf
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Wenn in Kirkel das neue Jahr Fahrt aufnimmt, gehört ein Termin für viele fest in den Kalender: das Neujahrskonzert des Musikvereins Limbach. Was vor Jahren als musikalischer Start ins Jahr begann, hat sich längst zu einem gesellschaftlichen Treffpunkt entwickelt. Auch 2026 bleibt die Tradition bestehen: Am Sonntag, 11. Januar, verwandelt sich die Burghalle ab 17 Uhr erneut in einen Konzertsaal.

Ausrichter des Abends ist wie gewohnt der Heimat- und Verkehrsverein, der mit dem Musikverein Limbach zusammenarbeitet. Das Neujahrskonzert gilt in der Gemeinde als erster kultureller Höhepunkt des Jahres und bringt Musikfreunde ebenso zusammen wie Nachbarn, Bekannte und Vereinsaktive. Ein kleiner Sektempfang, viele Gespräche und das erste Wiedersehen im neuen Jahr verleihen der Veranstaltung den Charakter eines gesellschaftlichen Ereignisses, das in den vergangenen Jahren regelmäßig vor ausverkaufter Halle stattfand.

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Musikalisch setzt der Musikverein Limbach auf eine bewährte Mischung. Auf dem Programm stehen Walzer, Konzertmärsche, bekannte Klassiker, Melodien aus Musicals, Stücke zum Jahresbeginn in Wiener Tradition und originale Werke der Blasmusikliteratur. Die Verantwortlichen versprechen damit einen Abend, an dem für unterschiedliche Geschmäcker etwas dabei ist und jeder seinen persönlichen Moment im Konzert erleben kann.

Einen klaren Schwerpunkt gibt es 2026 dennoch: Die Musik steht im Zeichen von Johann Strauß Sohn (1825–1899), dessen 200. Geburtstag die Musikwelt in diesem Jahr feiert. Zu hören sein werden unter anderem die Strauß-Walzer „Rosen aus Süden“ und – erstmals im Repertoire des Musikvereins – „An der schönen blauen Donau“. Auch Franz Lehár, oft als „Operettenkönig“ bezeichnet, ist gleich doppelt vertreten: mit Melodien aus „Das Land des Lächelns“ und dem Vilja-Lied aus „Die lustige Witwe“.

Freunde moderner Bühnenwerke kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Das 35-köpfige Hauptorchester des Musikvereins Limbach widmet sich den Effekten und der Dramatik des Erfolgsmusicals „Tanz der Vampire“. Daneben blickt der Verein musikalisch auf sein eigenes 55-jähriges Jubiläum zurück, das im Sommer 2025 gefeiert wurde. In diesem Zusammenhang stehen auch zwei kontrastreiche Werke auf dem Programm: Richard Wagners „Elsas Einzug in das Münster“ als Vertreter eines schweren, monumentalen Stils und Antonín Dvořáks „Slawischer Tanz Nr. 1 op. 46“ als leichter, schwungvoller Gegenpol.

Geleitet wird das Orchester auch diesmal von Harald Theisen, der das Ensemble nicht nur musikalisch führt, sondern mit seinen gewohnt launigen Ansagen durch den Abend begleitet. Traditionell endet das offizielle Programm mit dem weltberühmten „Radetzky-Marsch“, der bei Neujahrskonzerten kaum fehlen darf. Und sollte das Publikum danach eine Zugabe einfordern – wovon die Veranstalter ausgehen –, kündigt der Musikverein einen „ersten musikalischen Skandal des neuen Jahres“ an. Was genau dahintersteckt, bleibt bewusst offen und soll das Publikum überraschen.

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Der Einlass in die Burghalle beginnt am 11. Januar um 16 Uhr, Konzertbeginn ist um 17 Uhr. Der Eintritt kostet 7 € für Erwachsene, ein Glas Sekt ist im Preis enthalten. Kinder haben freien Eintritt. Karten sind im Vorverkauf in der Geschäftsstelle des Heimat- und Verkehrsvereins im Rathaus, Zimmer 28, sowie an der Abendkasse erhältlich. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt der Musikverein Limbach.

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