Grafik: saarland.de

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) im Einsatzbereich „Politik/Demokratie“ wird in Zukunft unbefristet fortgeführt. Das entschied die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann mit Blick auf das Ende der Modellphase in diesem Sommer.  In den vergangenen zwei Jahren erprobte das saarländische Sozialministerium das neue FSJ-Format in Zusammenarbeit mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Rheinland-Pfalz/Saarland als Träger.

Monika Bachmann, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
Quelle: www.saarland.de

„Die Testphase hat gezeigt: Das FSJ „Politik und Demokratie“ ist ein voller Erfolg für alle Beteiligten. Die Rückmeldungen der verschiedenen Einsatzstellen und des pädagogischen Personals unseres Trägers sind durchweg positiv. Besonders wichtig sind aber vor allem die Erfahrungen der jungen Freiwilligen. Sie erleben ihre Zeit im FSJ als persönliche Bereicherung und wertvolle Erfahrung für ihre berufliche Orientierung. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, das FSJ im Einsatzbereich „Politik und Demokratie“ auch über das Ende der Modellphase hinaus unbefristet zu verlängern und das Angebot im Saarland fest zu etablieren“, so Monika Bachmann.

Um jungen Menschen Einblicke in die Arbeit der Landesverwaltung und Landespolitik zu eröffnen und die Identifikation mit dem demokratischen Gesellschaftssystem zu stärken, schrieb die Landesregierung die Entwicklung des FSJ „Politik und Demokratie“ im Koalitionsvertrag fest.

Auch zahlenmäßig deutet die Testphase eine positive Entwicklung an: Im ersten Modelljahr hatte die Landesregierung zunächst selbst in den Ministerien und nachgeordneten Behörden elf Einsatzplätze zur Verfügung gestellt. Schon im zweiten Jahr wurde nicht nur die Zahl der verfügbaren Einsatzstellen in den Ressorts der Landesregierung erhöht, sondern auch zusätzliche Einsatzstellen – zum Beispiel bei der Arbeitskammer des Saarlandes, der Landeshauptstadt Saarbücken und der Union Stiftung – akquiriert. So kommen aktuell bereits 20 Freiwillige im Rahmen des FSJ „Politik und Demokratie“ zum Einsatz.

Monika Bachmann: „Jetzt ist es wichtig, eine tragfähige Basis mit möglichst vielen geeigneten Einsatzstellen zu schaffen, um in den kommenden Jahren möglichst vielen jungen, motivierten und interessierten Menschen ein FSJ „Politik und Demokratie“ zu ermöglichen. Deshalb bitte ich auch die anderen Ressorts der Landesregierung, neue, attraktive Einsatzstellen zu schaffen.“

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