OB Ulli Meyer erhält das Friedenslicht von Pfadfindern
Bild: Thomas Bastuck — OB Ulli Meyer empfing das Friedenslicht von den Rohrbacher Pfadfindern.
Anzeige

Im St. Ingberter Rathaus hat in dieser Woche ein kleines Licht für einen stillen Moment der Besinnung gesorgt. Eine Delegation der Rohrbacher Pfadfinder brachte das Friedenslicht aus Bethlehem zu Oberbürgermeister Ulli Meyer und setzte damit eine Tradition fort, die in der Stadt seit Jahren gepflegt wird.

Die Gruppe des DPSG-Stamms Rohrbach Saar kam mit dem Licht, das in einer Grubenlampe sicher verwahrt war, ins Rathaus. Dort überreichten die Pfadfinder das Friedenslicht an den Oberbürgermeister. Die Aktion ist Teil der internationalen Friedenslicht-Aktion, bei der das in Bethlehem entzündete Licht in viele Städte und Gemeinden getragen wird.

Anzeige

Ulli Meyer nahm das Licht im Rathaus entgegen und bedankte sich ausdrücklich bei den Jugendlichen und ihren Betreuern. „Das Friedenslicht ist das Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht. Die aktuellen Kriege und Konflikte zeigen, dass ein Zusammenleben im Frieden nicht selbstverständlich ist. Frieden und Demokratie müssen verteidigt werden. Wir gedenken in diesen Zeiten allen Opfern und hoffen auf einen baldigen Frieden. Ich danke den Pfadfindern, die jedes Jahr das Friedenslicht nach St. Ingbert bringen und durch den Zusammenhalt der Pfadfindergemeinschaft zu einer friedvolleren Welt beitragen“, sagte der Oberbürgermeister.

Mit der Übergabe im Rathaus rückt die Bedeutung des Friedenslichts auch in St. Ingbert in den Vordergrund. Die Aktion erinnert daran, dass Frieden und demokratische Werte nicht nur politische Themen sind, sondern den Alltag vieler Menschen prägen. Gerade in Zeiten zahlreicher internationaler Konflikte soll das Licht ein sichtbares Zeichen dafür sein, dass Hoffnung und Solidarität nicht verloren gehen.

Anzeige

Für die Rohrbacher Pfadfinder ist der Besuch im Rathaus ein fester Termin im Jahresablauf. Sie bringen das Licht aus Bethlehem in die Stadt und tragen es von dort aus weiter in Kirchengemeinden, Einrichtungen und Familien. So wird aus einer kleinen Flamme ein Symbol, das viele Menschen in St. Ingbert miteinander verbindet und an die gemeinsame Verantwortung für ein friedliches Miteinander erinnert.

Die Stadtspitze setzt mit dem Empfang des Friedenslichts ein Signal der Wertschätzung für das Engagement der Pfadfinder. Die Aktion zeigt, wie lokale Gruppen internationale Initiativen aufgreifen und vor Ort sichtbar machen. Das Friedenslicht im Rathaus steht damit nicht nur für eine religiöse oder traditionelle Geste, sondern auch für das Bewusstsein, dass Frieden vor Ort beginnt und von vielen Händen getragen wird.

Anzeige