Foto: Christopher Benkert (Feuerwehr Neunkirchen)
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Neunkirchen (ots) – Rund 100.000 Faschingsbesucher haben am Montag, 16. Februar, den traditionsreichen Rosenmontagsumzug in Neunkirchen verfolgt. Die Strecke führte fast vier Kilometer quer durch die Innenstadt. Entlang des Zugwegs standen rund 30 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen bereit. Sie hatten sich an strategisch wichtigen Punkten positioniert, um in der durch den Umzug zeitweise geteilten Innenstadt bei Notfällen schnell eingreifen zu können. Während des mehrstündigen Faschingstreibens war ihre Hilfe in diesem Jahr jedoch nicht gefragt.

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Der Rosenmontagsumzug stellt die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen jedes Jahr vor besondere Herausforderungen. Der große Zug mit rund oder sogar deutlich über 100.000 Besuchern macht ein Queren der Strecke für Einsatzkräfte nach Beginn des Umzuges nur noch mit erheblichem organisatorischem und zeitlichem Aufwand möglich, ein Befahren ist nahezu ausgeschlossen.

Foto: Christopher Benkert (Feuerwehr Neunkirchen)

Um dennoch alle Bereiche der Innenstadt zügig erreichen zu können, wurden mehrere Löschfahrzeuge sowie Sonderfahrzeuge wie Drehleiter und Rüstwagen an neuralgischen Punkten entlang der Strecke verteilt. Bis 13.30 Uhr hatten die hauptamtlichen Kräfte der Feuerwehr Neunkirchen und die Angehörigen des Löschbezirks Neunkirchen-Innenstadt ihre Einsatzfahrzeuge in Stellung gebracht.

Bereits zuvor war das Lagezentrum der Wehr in der Feuerwache Neunkirchen in Betrieb gegangen. Eine kleine Gruppe von Feuerwehrleuten aus den Löschbezirken Münchwies, Hangard und Wellesweiler besetzte die Leitstelle. Von dort aus wurde der Kontakt zu den Kräften an der Zugstrecke, zur Polizei, zum Deutschen Roten Kreuz (DRK) sowie zur Zugorganisation auf Seiten des Neunkircher Karnevalsausschusses (NKA) koordiniert.

Foto: Christopher Benkert (Feuerwehr Neunkirchen)

Anders als in manchen Vorjahren blieb die Neunkircher Wehr während des diesjährigen Rosenmontagsumzuges ohne Einsatz. Die Feuerwehrleute mussten nicht ausrücken und konnten den Umzug gemeinsam mit vielen Fastnachtern aus nächster Nähe verfolgen. Mit dem Fortschreiten des Zuges durch die Innenstadt wurde die Einsatzbereitschaft nach und nach bis 17 Uhr auf der Feuerwache zusammengeführt und nach Ende des Umzuges vollständig aufgehoben.

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Original-Content von: Kreisfeuerwehrverband Neunkirchen, übermittelt durch news aktuell

Foto: Christopher Benkert (Feuerwehr Neunkirchen)
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