Symbolbild

Initiativen, die Sprachvermittlung und kulturelle Angebote auf europäischer Ebene anbieten, leiden wie alle Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft ganz besonders unter den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Im Zuge des saarländischen Vorsitzes der Europaministerkonferenz hat sich Europaminister Peter Strobel daher mit seinen Amtskolleginnen und -kollegen für eine Stärkung und Fortführung der Programme durch die Bundesregierung eingesetzt.

„Erfolgreiche Initiativen wie etwa das Europanetzwerk Deutsch dürfen auch in dieser Ausnahmezeit nicht hinten runterfallen. Es sorgt schließlich seit über 25 Jahren dafür, dass Deutsch als Sprache in den Europäischen Institutionen vermittelt wird. Europa ist mehr als eine Wirtschaftsgemeinschaft. Europa ist auch eine Werte- und Kulturgemeinschaft. Ich freue mich daher besonders, dass diese Bedeutung auch bei den Beratungen zum Bundeshaushalt berücksichtigt worden ist“, sagte Peter Strobel. In einem einstimmigen Beschluss der Europaministerkonferenz auf Initiative des Saarlandes vom 10. September 2020 in Perl/Nennig hatten die Länder die Wichtigkeit der Stärkung und Fortführung der Programmarbeit insbesondere in Brüssel betont und sich in der Folge an die zuständige Staatsministerin Müntefering und die Berichterstatter des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages gewendet.

In seiner Sitzung am 26. November haben sich die Abgeordneten auf eine signifikante Erhöhung der zur Verfügung stehenden Mittel für das nächste Haushaltsjahr geeinigt. „Ich danke allen, die gerade in schwierigen Zeiten für die Programmarbeit Planungssicherheit geschaffen haben. Sie tragen dazu bei, dass auch in der Zeit nach der Deutschen Ratspräsidentschaft die Sprachvermittlung des Deutschen in EU-Institutionen und anspruchsvolle Kulturprogramme fortgesetzt werden können“, so Peter Strobel abschließend.

In der sogenannten Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages haben sich die Abgeordneten darauf verständigt, die Programmarbeit auch im Bereich digitaler Formate und Angebote über den bisherigen Mittelansatz hinaus weiter auszubauen. In 2. und 3. Lesung wird der Bundeshaushalt im Deutschen Bundestag in der kommenden Sitzungswoche diskutiert.

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